Neues aus dem Ehrenamtsbereich : AGENDA

Großzügiger Wirt. Menschen spenden aus den unterschiedlichsten Gründen. Raimon Marquardt, der 52-jährige Wirt der Traditionskneipe „Leydicke“ in Schöneberg, tut es, weil er so erzogen wurde. „Hilfsorganisationen, die sich für Menschen einsetzen und Leben retten, sollte man nie Spenden verweigern, sondern sie immer unterstützen“, hatte ihm seine Mutter Elvira beigebracht. Das nahm sich der Destillateur zu Herzen: Am ersten Todestag seiner Mutter spendete er dem Förderverein des Technischen Hilfswerks (THW) Tempelhof-Schöneberg sowie den Ortsverbänden Tempelhof und Schöneberg der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) insgesamt 600 Euro. „Seit anderthalb Jahren bin ich Mitglied im THW-Förderverein Tempelhof-Schöneberg und weiß, dass THW und DLRG auf Bezirksebene sehr oft zusammenarbeiten“, sagte Marquardt. Auf der kleinen Bühne in schummriger Kneipenatmosphäre überreichte er Schecks an Matthias Grommek vom THW sowie Thomas Schüler und Matthias Schenk von der DLRG.


Bücherspende. Der Freundeskreis der Stadtbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf um den ehemaligen Bezirksverordneten Wilfried Fest spendet Bücher im Wert von mehreren hundert Euro für die Adolf-Reichwein-Bibliothek am Berkaer Platz, die Ingeborg-Bachmann-Bibliothek an der Nehringstraße und die Johanna-Moosdorf-Bibliothek an der Westendallee. Es handelt sich um neue englischsprachige Romane von Robert Harris, Hilary Mantel und Karin Slaughter sowie drei Berlin-Krimis von Volker Kutscher. Laut Kultur- und Weiterbildungsstadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) ist der Verein eine „wichtige Lobby“ und hat die Stadtbibliothek schon oft unterstützt (www.buecherfreunde-gesucht.de). jet/CD

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