Neues Magazin aus Berlin : "Tagesspiegel Berliner", die zweite

Ghetto, Kloster, Galerie: Die zweite Ausgabe des "Tagesspiegel Berliner" ist erschienen.

Immer in Bewegung. Hinterhof einer Autowerkstatt in Wedding.
Immer in Bewegung. Hinterhof einer Autowerkstatt in Wedding.Foto: Espen Eichhöfer

Natürlich sind 72 Magazinseiten viel zu wenige für eine Stadt wie Berlin – aber irgendwo muss man ja anfangen.

Nachdem die erste Ausgabe des „TAGESSPIEGEL Berliner“ im vergangenen November alles von Beziehungen und Sexualität über Flüchtlinge und Limonade aus Kaffeeschalen verhandelte, haben wir die großen Themen der weiten Welt nun dort gefunden, wo man sie nicht unbedingt vermutet hätte: im Wedding.

Die zweite Ausgabe des „TAGESSPIEGEL Berliner“, die am 25. März in einer Auflage von 180.000 Exemplaren erschienen ist, zeigt Fotografien aus diesem oft belächelten, oft unter Wert verkauften Ortsteil. Die Fotografinnen und Fotografen von Ostkreuz, der bekanntesten und profiliertesten Fotografenagentur Deutschlands, haben sie von ihren Streifzügen durch den Wedding mitgebracht. Es sind Fotos voller Liebe, voller subtilem Humor und überraschender Ein- und Ansichten. Und manchmal denkt man bloß: Das ist niemals Berlin! Das ist doch New York!

Hier eine Vorschau auf die zweite Ausgabe:


>> "Tagesspiegel Berliner" hier downloaden

Außerdem haben wir für die neue Ausgabe des "TAGESSPIEGEL" Berliner einen Medienkünstler, Datenlobbyisten und Hacker auf seine extrem beunruhigenden Touren durch die Welt der Server, georteten Smartphones und unsicheren Internetverbindungen begleitet. Nur soviel: die Geheimdienste lesen mit. Und die sind in diesem Fall noch nicht einmal das Bösen.

Wir haben mit einer kommunistischen Nonne über den Messias und die Revolution gesprochen und Polizisten und Staatsanwälte beobachtet, die sich täglich mit Kinderpornografie befassen um herauszufinden, wie sie mit dem Thema und den Tätern umgehen.

Aber natürlich ist neben all den wichtigen, großen Themen auch Platz für israelisch-südamerikanischen Blumenkohl, für die schönste Dinge aus dem Alltag von Andreas Murkudis, für eine stumme Runde durch den Görlitzer Park mit Judith Holofernes, einen weisen Ratschlag von Dr. Om – und vieles mehr.

Wenn Sie übrigens ganz genau hinschauen, werden Sie merken: Eigentlich alle Texte in der zweiten Ausgabe des "TAGESSPIEGEL Berliner" handeln von Mut, vom Kampf gegen die Angst und davon wie man etwas schaffen kann, auch wenn es schwierig ist. Wenn das keine gute Haltung für eine Stadt wie Berlin ist!

Hier können Sie die erste Ausgabe online lesen und herunterladen.

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