Neues vom BER : Vielleicht noch mehr Chefs in der Flughafen-Führungsebene

Nach dem Rücktritt von Hartmut Mehdorn geht die Suche nach einem Nachfolger weiter. Wegen Terminschwierigkeiten wird das erste vertrauliche Abstimmungsgespräch nicht vor Freitag stattfinden. Unklar ist auch noch, ob es eine drei-oder vierköpfige Geschäftsführung geben wird.

BER-Chef Hartmut Mehdorn und sein möglicher Nachfolger, Jörg Marks (rechts).
BER-Chef Hartmut Mehdorn und sein möglicher Nachfolger, Jörg Marks (rechts).Mike Wolff

Bei der Vorentscheidung über die Nachfolge von Hartmut Mehdorn als Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft bleibt es spannend: Sie wird wohl noch nicht in dieser Woche fallen. Wie aus dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft nahestehenden Kreisen zu erfahren war, müssten sich zunächst Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zu einem ersten vertraulichen Abstimmungsgespräch treffen. Dazu könnte es wegen Terminschwierigkeiten frühestens am Freitag kommen.

Möglicher Nachfolger ist Technikchef Jörg Marks

Gute Chancen auf die Mehdorn-Nachfolge werden nach wie vor dem derzeitigen Technikchef Jörg Marks eingeräumt, der seine bisherige Leitungsfunktion bei Siemens in München 2014 aufgegeben hatte, um den Berliner Job zu übernehmen. Unstrittig ist die Position der derzeitigen Geschäftsführerin für Finanzen, Heike Fölster. Unklar ist aber, ob der Mehdorn-Nachfolger an der Spitze einer insgesamt dreiköpfigen Geschäftsführung stehen wird, zu der neben Fölster dann ein für das bestehende Fluggeschäft zuständiger, neuer Geschäftsführer stoßen könnte, oder ob die Führungsebene um eine weitere Persönlichkeit auf insgesamt dann vier erweitert wird. apz

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