Berlin : Neukölln: Heim auf Sandwerder: Kompromiss in Sicht?

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Die Diskussion um den Verkauf des Schullandheims am Sandwerder geht weiter. Am Dienstag befasste sich der Schulausschuss mit dem Thema. Auf der Sitzung wurden die 1500 Protestunterschriften übergeben, die von Lehrern der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gesammelt wurden. Zudem haben die CDU-Mitglieder des Ausschusses einen Kompromissvorschlag zur Diskussion gestellt. Demnach sollte der Verkauf allenfalls unter dem Vorbehalt vom Bezirksamt geprüft werden, dass der weitere Betrieb als Schullandheim sichergestellt ist und der Bezirk die volle Kontrolle behält. Dieser Vorschlag komme den Vorstellungen der SPD-Fraktion und der Grünen entgegen, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Bleesing. Ein Betrieb nach Maßgabe des Bezirksamts sei für einen Investor nicht rentabel, räumte auch der Ausschussvorsitzende Frank Breiter (CDU) ein. Der Vorschlag müsse allerdings in der CDU diskutiert werden. In der vorigen Bezirksverordnetenversammlung hatte eine knappe Mehrheit der CDU für den Verkauf votiert. Die GEW kündigte unterdessen an, am 19. Mai vor dem Rathaus weitere Unterschriften zu sammeln.

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