Neukölln : Rentnerin starb nach Sturz im Bus

Eine 90-jährige Frau, die am 9. Mai in einem BVG-Bus gestürzt war, ist am Montag in einem Krankenhaus an den Folgen ihrer schweren Verletzungen gestorben.

Eine 90-jährige Frau, die am 9. Mai in einem BVG-Bus gestürzt war, ist am Montag in einem Krankenhaus an den Folgen ihrer schweren Verletzungen gestorben. Dies gab die Polizei gestern bekannt. Die Rentnerin war am vorigen Sonnabend gegen 8.40 Uhr an der Haltestelle Hermannstraße Ecke Hermannbrücke über die hintere Tür in den Bus der Linie 344 gestiegen. Laut Polizei schloss der 42-jährige Busfahrer die Türen und fuhr langsam an. Als er ein lautes Geräusch vernahm und den Sturz bemerkte, hielt er den Linienbus sofort an. Die Frau lag verletzt zwischen den Sitzen. Sie war offenbar beim Anfahren gestürzt. Sie kam mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen auf die Intensivstation einer Klinik. Der Busfahrer erlitt einen Schock und konnte nicht weiterarbeiten. Zunächst hatte die Polizei gemeldet, dass die Seniorin die 18. Verkehrstote in diesem Jahr ist. Doch das wurde wieder revidiert, da laut Polizei derzeit nicht klar ist, ob die Frau wirklich in direkter Folge des Verkehrsunfalls gestorben ist oder ob möglicherweise auch andere Ursachen wie eine Kreislaufschwäche oder Herzversagen infrage kommen.

Erst am vorigen Mittwoch waren nach der Vollbremsung eines BVG-Busfahrers sechs Fahrgäste in Britz verletzt worden. Vier von ihnen erlitten Prellungen. Ein Junge und ein Mädchen, beide 13, kamen ins Krankenhaus. tabu

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