Berlin : Neuruppiner Schüler in Berlin attackiert

Berlin/Neuruppin - Fünf 15-jährige Schüler aus dem nordbrandenburgischen Neuruppin sind am Montagabend in Tiergarten von einer 20-köpfigen Gruppe verprügelt worden. Zuvor hatte es gegen 21 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz Streit gegeben. Einige der späteren Angreifer sollen sich laut Polizei von den Blicken eines 15-Jährigen provoziert gefühlt haben. Es sei ein heftiger Wortwechsel mit dem Tenor „Was guckst du so?“ gefolgt. Dann gingen der 15-Jährige und seine vier Mitschüler – sie gehören zu einer Neuruppiner Gruppe auf Berlinbesuch – weiter. Als die Jugendlichen, auf dem Weg zu ihrer Unterkunft, die Grünanlage Am Karlsbad erreicht hatten, standen die Unbekannten vom Weihnachtsmarkt vor ihnen, die sie als „Südländer“ beschrieben. Die rund 20 jungen Männer raubten den Schülern Geld und Handys, verprügelten sie und flüchteten. Drei der fünf Schüler wurden leicht verletzt und kamen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik.

Den Neuruppiner Behörden war der Vorfall am Dienstag noch nicht bekannt. Attacken auf Berliner Schülergruppen in Brandenburg haben in der Vergangenheit mehrfach heftige Debatten ausgelöst, wie sicher es insbesondere für Migranten im Nachbarland ist. axf

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