Berlin : „Nie schlecht über ehemalige Chefs reden“

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„Nur am Rande“ gehe es in einem Vorstellungsgespräch um fachliche Aspekte, sagt Carsten HenningRuminski von Pixelapostel. Die Auswahl geschehe auch nicht nach rein wissenschaftlichen Kriterien. Henning-Ruminski hat bereits viele Unternehmen beraten und war oft für die Personalauswahl verantwortlich. Als Leiter des Hochschulbereichs der Privatakademie wird er mit den Tagesspiegel-Lesern sprechen, die beim Studienplatzwettbewerb in die engere Wahl kommen. Die Fachkenntnisse von Bewerbern sind für ihn in der Regel aus der schriftlichen Bewerbung ersichtlich. Im Gespräch komme es mehr auf den visuellen Eindruck, die Überzeugungskraft und sprachliche Gewandheit an. Der Bewerber sollte sich mit einer „professionellen Recherche über den Job und das Unternehmen“ vorbereiten. Die Vorstellungen über den Arbeits- beziehungsweise Studienplatz müssten genauso „realistisch“ wirken wie die Selbsteinschätzung. Die „Teamfähigkeit und soziale Kompetenz“ könne man mit Beispielen aus dem Berufs- oder Privatleben belegen. Natürlich sei ein „verbindliches und selbstbewusst-sympathisches Auftreten“ nötig. Und: „Nie schlecht über ehemalige Kollegen oder Vorgesetzte sprechen!“ CD

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