Berlin : "Nigeria-Connection": Chef festgenommen

Der Polizei ist ein Schlag gegen die so genannte Nigeria-Connection gelungen. Beamte nahmen am Montagabend einen 45-jährigen Nigerianer in einem Hotel in Spandau fest. Der Hinweis auf das hochrangige Mitglied der Bande sei von einem Geschäftsmann aus Ägypten gekommen. Der Mann hatte sich mittels gefälschter Papiere als Repräsentant des nigerianischen Finanzministerium ausgegeben. Der Ägypter kannte diese Masche und war zum Schein auf das Angebot eingegangen.

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Mit Betrügereien hat die "Nigeria-Connection" Jahr weltweit einen Schaden von mehreren Millionen Mark verursacht. Bereits im September 2000 waren mehrere Mitglieder festgenommen worden. Die Straftäter operieren von Nigeria aus und teilen per E-Mail potenziellen Opfern mit, dass sie Schwarzgeldbeträge bis zu 100 Millionen US-Dollar außer Landes bringen wollen. Deshalb solle das Geld auf die Konten der Opfer transferiert werden, was mit einer "Belohnung" verbunden sein soll. Doch die vorgegeben Millionen existierten nicht.

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