Berlin : Nikolaikirche: Funde aus 14 deutschen Orten

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Bilder, Schautafeln, historische Gegenstände und eingängige Texte finden ab heute die Besucher der Nikolaikirche in Berlins ältestem Gotteshaus: "geteilt - vereint - gefunden" nennt sich eine Wanderausstellung der Robert-Bosch-Stiftung, die bis zum 30. Dezember in der Museumskirche zu sehen ist. Die Stiftung präsentiert die Ergebnisse mehrjähriger Projektarbeiten in 14 Orten deutscher Geschichte in den neuen Bundesländern, wo sich Bürgerinitiativen von der Stiftung gefördert und ermutigt fühlten. Zu den Orten und Geschehnissen der Ausstellung gehören die Spurensuche jüdischen Lebens in Dessau, Einzelheiten über Neuhardenberg im Brandenburgischen (das zu DDR-Zeiten "Marxwalde" hieß), Stadtgeschichtliches aus Eisenhüttenstadt, Görlitz, Gotha, Halberstadt, Leuna, Quedlinburg, Rudolstadt, Schmalkalden, Wismar und Rostock-Toitenwinkel. "Versöhnung durch Verständigung" ist der Titel für ein Projekt, bei dem sich junge Deutsche, Russen und Westeuropäer bei der Gräberpflege auf dem Soldatenfriedhof Halbe trafen und wo die Idee eines deutsch-russischen Jugendwerkes entstand. Berlin ist mit Forschungsergebnissen zum Alten Garnisonfriedhof an der Rosenthaler Straße vertreten - hier wurden von den Mitgliedern eines Fördervereins und von Anwohnern zahlreiche künstlerisch wertvolle Grabmale restauriert und erneuert.

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