• Noch hofft das Land auf gute Erlöse IN DER SCHWEBE – DIE PRIVATISIERUNG VON FEUERSOZIETÄT, MESSE UND STADTGÜTERN

Berlin : Noch hofft das Land auf gute Erlöse IN DER SCHWEBE – DIE PRIVATISIERUNG VON FEUERSOZIETÄT, MESSE UND STADTGÜTERN

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Einige Vermögensgeschäfte sind noch in der Schwebe. Allerdings ohne große Aussicht auf einen Privatisierungserfolg. Vor einem Monat beschloss der Senat, das traditionsreiche Versicherungsunternehmen Feuersozietät/Öffentliche Leben , das Berlin und Brandenburg zu gleichen Teilen gehört, in getrennte Aktiengesellschaften umzuwandeln. Beide Länder wollen nun bis zum Jahresende versuchen, die Aktienanteile komplett an private Investoren zu verkaufen. Was nicht ganz einfach sein wird, denn die Geschäftslage der Feuersozietät ist nicht rosig. Der AllianzKonzern hat angeblich Kaufinteresse signalisiert.

Ob es möglich sein wird, die landeseigene Messegesellschaft in private Hände zu geben, hängt unter anderem von einem teuren McKinsey-Gutachten ab. In einem Zwischenbericht kam die Beratungsfirma zu dem Schluss, dass sich kaum Käufer für die Messe finden dürften. Der Grund: unsichere Wachstumserwartungen und hohe Finanzbelastungen wegen der anstehenden Asbestsanierung des Internationalen Congress Centrums (ICC). Auch die Verhandlungen über die Privatisierung der Berliner Stadtgüter sind noch nicht abgeschlossen. Der Senat will die acht Gutshöfe in Brandenburg, es handelt sich um den größten Milchproduktionsbetrieb in Deutschland, an Agrarunternehmen verpachten. Die Liegenschaften, immerhin 20 000 Hektar, sollen vorläufig im Landeseigentum bleiben. Eine Fusion mit dem Liegenschaftsfonds ist im Gespräch. Weitere nennenswerte Verkaufsabsichten gibt es momentan nicht. za

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