Berlin : Noch keine Spur vom gestohlenen Zyankali

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Die Polizei hat keine Spur zu den Dieben, die in der Nacht zu Mittwoch einen Stahlschrank mit 100 Gramm Zyankali aus einer Charlottenburger Zahnarztpraxis gestohlen haben. Für die Diebe war das Gift wohl eine Zufallsbeute, sagte Zahnarzt Dr. Peter N., da in dieser Nacht diverse Wohnungs und Praxistüren in dem Haus am Kaiserdamm aufgebrochen worden seien. Neben dem seit Jahrzehnten in der Praxis nicht mehr benötigten Gift fielen den Dieben Zahngold und Bargeld in die Hände. Nach Angaben des Landesamts für Arbeitsschutz sei die Lagerung des Giftes in einem Stahlschrank ausreichend gewesen, eine Anzeige müsse der Zahnarzt nicht erwarten, sagte Sprecher Robert Rath gestern. Die Behörden appellierten an die Diebe, das Gift – die Menge reicht rechnerisch aus, um 1500 Menschen zu töten – in einer Apotheke oder bei der BSR abzugeben. „Notfalls ins Klo kippen“, sagte Rath – dann seien keine Menschen gefährdet. Ha

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