Berlin : NOCH MEHR MEHR BERLIN

Von Gott be-fohlen. Es gibt immer Gründe, ein Tierbaby abzubilden. Foto: dpa
Von Gott be-fohlen. Es gibt immer Gründe, ein Tierbaby abzubilden. Foto: dpaFoto: picture-alliance / dpa

Ach, liebe Leserinnen und Leser, Sie erwarten an dieser Stelle bestimmt ein Best-of der beliebtesten Pferdedönerwitze Berlins. Gibt’s aber nicht. Basta. Scheren Sie sich zum Dönerdrummel, wie Ronja Räubertochter sagen würde, derweil sie einem kalbsäugigen Wildpferd eine Kräutermischung mittelscharf auf die offene Flanke ... Schluss damit! Oder halt, noch den hier: Was ist weiß, steht auf der Koppel und dreht sich? Der neurotische Dönerschimmel. So, zur Sache, und die ist in dieser Woche nicht so erfreulich: Einige von Ihnen haben in Mails an uns moniert, dass im Samstagesspiegel der vergangenen Woche Mehr Berlin fehlte. Ein Fehler in der Produktion, für den wir uns an dieser Stelle entschuldigen, den wir aber auch als Mitmachauftrag umdeuten wollen: Machen Sie doch mal Ihr eigenes Mehr Berlin! Was man dazu braucht? Na, das hier:

1. Ein Bild

Die Kunst auf unserer Titelseite, jede Woche von einem anderen Berliner Künstler zugeliefert, ist Alleinstellungsmerkmal und Wagnis zugleich. Nehmen Sie den alten Tuschkasten und lassen Sie sich inspirieren! Welches Motiv? Ein Fohlen stünde dieser Tage sicher gut, denn auch das ist wichtig für Mehr Berlin:

2. Niedliche Tiere

Das haben wir an der Journalistenschule gelernt, als es um den Boulevard ging: Busen, Babys und Tiere sind Auflagengaranten! Und weil uns die Privatsphäre von Busen und Babys heilig ist, kaprizieren wir uns an dieser Stelle – Woche für Woche nach halsbrecherischen Herleitungen suchend (wie man sieht) – auf Tierbilder.

3. Ein Wutanfall

Der Kommentarplatz oben auf dieser Seite lebt davon, dass sein Autor einen richtigen „Hals“ auf etwas hat. Wenn Sie nicht grad der Dalai Lama sind, haben Sie den sicher auch: auf den Nachbarn; auf die S-Bahn; auf den Nachbarn in der S-Bahn! Also mit Verve losgeschrieben. Das senkt den Blutdruck und macht den Kopf frei für die nächste Klippe:

4. Das großes Thema

Der schwierigste Part: Finden Sie ein Thema, über das Sie eine Doppelseite lesen wollen! Finden Sie Autoren, die so gut schreiben, dass Sie eine Doppelseite lesen wollen! Wenn das nicht klappt: Sie haben Freiheiten, die wir nicht haben! Konkret: Drucken Sie noch mehr Tierbilder!

5. Der Rest

Wenn Sie jetzt noch jemanden finden, der Ihnen den arroganten, aber unfähigen Redaktionspraktikanten gibt, der Ihnen kleine Berliner Szenen und über Demonstrationen schreibt, haben Sie’s! Sollte das jetzt zu viel verlangt sein:

Wir sind weiter für Sie da! Versprochen!

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