Berlin : Noch vier Monate!

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VON TAG ZU TAG

Andreas Conrad sorgt

sich um die Weihnachtsbäume

„Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür.“ Nein, das soll kein Witz sein. Gestern waren es auf den Tag genau vier Monate bis Heiligabend. Zugegeben, an Geschenke muss man jetzt noch nicht denken. Die Frage freilich, wohin man die bunten Päckchen in diesem Jahr legt, löst einiges Stirnrunzeln aus. Denn sollte die Dürre dieses Sommers für Fichten und Tannen wirklich ohne Folgen geblieben sein? Neigen sie zu Zwergenwuchs, vorzeitigem Verlust des Nadelkleides, erhöhter Entflammbarkeit? Werden wir zähneknirschend zu Plastikmodellen greifen müssen? Wohl dem, der vor Jahren einen Weihnachtsbaum mit Wurzelballen erwarb und ihn nach einmaligem Gebrauch in den Garten pflanzte. Gewiss, bei gelegentlicher Unachtsamkeit gab es Tage, an denen die grüne Spitze schlapp nach unten hing. Aber ein paar Eimer Wasser haben das rasch behoben, und alles ragte wieder – in vollem Saft.

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