• Notfalltag im Urban-Krankenhaus: Dramatisch wie im richtigen Leben: Simulierte Rettungsaktionen

Berlin : Notfalltag im Urban-Krankenhaus: Dramatisch wie im richtigen Leben: Simulierte Rettungsaktionen

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2000 Besucher erwartet das Urban-Krankenhaus an diesem Sonntag zum Notfalltag. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Polizei wird die Klinik ihre Rettungs- und Notfallmedizin vorstellen. Dabei geht es fast so dramatisch zu wie im richtigen Leben, nur nicht so überraschend: Um 12 Uhr wird ein Radfahrer von einem Pkw angefahren, von drei Rot-Kreuz-Sanitätern geborgen und im Notarztwagen des Urban-Krankenhauses notversorgt. Danach sichert das Verkehrsunfallkommando der Polizei die Spuren. Um 14 Uhr fischen Taucher der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft einen "Bewusstlosen" aus dem Landwehrkanal, Sanitäter und Notärzte beleben ihn wieder. Um 15 Uhr wird ein Eingeklemmter aus einem Pkw geschweißt.

Der Höhepunkt der Unfallsimulationen ist um 16 Uhr die Rettung eines "Schwerverletzten" aus dem 9. Stock an der Nordfassade des Krankenhauses. Mit diesen Aktionen wollen die professionellen Helfer, die in der Mitte und am Ende der "Rettungskette" stehen, die "Ersthelfer" ansprechen: Passanten, Angehörige von Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten, die zuerst zur Stelle sind. Nur in zehn Prozent aller Fälle werde bislang angemessen reagiert, heißt es im Urban-Krankenhaus. Was neben dem blitzschnellen Griff zum Telefon - und dem Wählen der richtigen Notfallnummer - zu tun ist, demonstrieren und erklären Spezialisten zwischen den spektakulären Rettungsaktionen an Infoständen und in Vorträgen.

Und wie ist es um die eigene Gesundheit bestellt? Wie muss man leben, um nicht selbst Opfer von Schlaganfällen, Herzinfarkten und Zuckerschocks zu werden? Zahlreiche Messstationen und Fachpersonal geben darüber Auskunft. Zu den Kinderattraktionen gehört das "Versteckspielen mit Suchhunden". Der Tagesspiegel ist Medienpartner des Notfalltages.

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