Offene Denkmäler : Zehntausende in Berlins Parks und Gärten

Der Tag des offenen Denkmals ist von Berlinern und Hauptstadt-Besuchern rege genutzt worden. Insgesamt kamen 65.000 Menschen, um sich Parks, Friedhöfe und Gärten der Hauptstadt anzusehen, die sonst nicht zugänglich sind.

Berlin - Die Veranstalter zeigten sich mit der Resonanz auf die Angebote zufrieden, wie die Stadtentwicklungsverwaltung und das Landesdenkmalamt gemeinsam mitteilten. Es seien etwa 65.000 Menschen unterwegs gewesen, um die Parks, Friedhöfe und Gärten der Hauptstadt bei strahlendem Spätsommerwetter zu besuchen. Der bundesweite Tag des offenen Denkmals stand in diesem Jahr unter dem Motto "Rasen, Rosen und Rabatten - Historische Gärten und Parks". Erstmals fand die bundesweite Eröffnung in Berlin statt.

Insgesamt gab es in der Hauptstadt mit rund 350 Angeboten so viele wie noch niemals zuvor. Neben sonst nicht zugänglichen Privatgärten, die schnell ausgebucht waren, standen auch viele öffentliche Grünanlagen auf dem Programm, etwa der Tiergarten oder der Körnerpark in Neukölln. "Wir haben an diesem Wochenende vielen Menschen die Augen geöffnet und deutlich machen können, dass unsere Grünanlagen nicht nur Fan-Meilen und Rückzugsgebiete für die Love Parade sind", sagte Landeskonservator Jörg Haspel.

Blick auf Berlins Weltkulturerbe

Aber auch das Berliner Weltkulturerbe wurde den Besuchern nahe gebracht. Führungen durch das "Preußische Arkadien" am Böttcherberg, die Kirche St. Peter und Paul und den Rosengarten auf der Pfaueninsel stellten die bis nach Potsdam reichende Garten- und Schlösserlandschaft der preußischen Könige vor. Mehr als zehn Führungen beschäftigten sich mit den Siedlungen aus den Zwanziger Jahren, die für die Welterbeliste der UNESCO vorgesehen sind.

Eine Kirchenrallye mit sechs Routen, eine Stadt-Landschafts-Safari zu Bau- und Gartendenkmalen der Nachkriegsmoderne oder ein Busshuttle zu ausgewählten Friedhöfen erleichterten den Besuchern die Auswahl aus der Fülle der Angebote. (tso/ddp)

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