Berlin : Olympiastadion: Die Chronologie

Juni 1997. Berlin und der Bund als Eigentümer einigen sich, für Olympiastadion und Reichssportfeld eine privatwirtschaftliche Lösung zu suchen.

Oktober 1997. Nach einer europaweiten Ausschreibung werden drei potenzielle Projektentwickler ausgesucht.

Februar 1998. Der Senat lehnt das Konzept des Projektentwicklers Seebauer ab: der Neubau einer Fußball-arena in der Fassade des Stadions.

Mai 1998. Die Modernisierung wird beschlossen. Vorgesehen ist eine Arena für Fußball, Leichtathletik und Veranstaltungen. Eine reine private Finanzierung wird nicht für machbar gehalten.

September 1998. Bundeskanzler Kohl sichert zu, dass sich der Bund mit 100 Millionen Mark beteiligt.

November 1998. Nach einer europaweiten Ausschreibung kommen zwei Architekten in die engere Wahl: Gerkan / Marg und Müller / Reimann.

Dezember 1998. Gerkan / Marg gewinnen. Sie planen ein Arena mit offener Dachkonstruktion, versenkbaren Tribünen und 78 000 Plätzen.

Anfang Mai 1999 Berlin verpflichtet sich gegenüber dem DFB, die Sanierung zur Fußball-WM 2006 abzuschließen.

Ende Mai 1999. Sechs Konsortien haben Angebote für Modernisierung und Betrieb des Stadions eingereicht.

Juni 1999. Bausenator Jürgen Klemann (CDU) hebt das Investorenauswahlverfahren auf. Mit vier Firmen wird weiterverhandelt.

Sommer 1999. Es werden 43 00 Klapp- und Schalensitze eingebaut.

September 1999. Drei Anbieter kommen in der engeren Wahl: DePfa, Hochtief und Walter Bau.

9. Mai 2000. Der Senat stimmt der Auftragsvergabe an Walter Bau zu. Das Stadion soll bis Ende 2004 bei laufendem Spielbetrieb umgebaut werden.

15. Mai 2000. Hochtief legt gegen die Vergabe an Walter Beschwerde ein, die zurückgewiesen wird.

13. Juni 2000. Hochtief ruft das Kammergericht an.

26. Juni 2000 Einigung: Hochtief erhält drei Millionen Mark erstattet.

26. Juni 2000. Der Senat schließt mit Walter und Hertha BSC Verträge zum Umbau und Betrieb des Stadions.

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