• Optimistisch auf Flughafen-Kurs Entscheidung zur Privatisierung wird für Freitag erwartet

Berlin : Optimistisch auf Flughafen-Kurs Entscheidung zur Privatisierung wird für Freitag erwartet

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Die Chancen für einen privat finanzierten Bau des künftigen Berliner Großflughafens Schönefeld stehen offenbar gut. Nach Darstellung von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck sind „die Zeichen günstig“. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (beide SPD) zeigt sich „verhalten optimistisch“. Beide gehen davon aus, dass die Grundsatzentscheidung, wie berichtet, mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Letter of intent) noch in dieser Woche fällt.

Probleme seien im Wesentlichen ausgeräumt worden, sagte Platzeck nach seinem Antrittsbesuch als Ministerpräsident im Roten Rathaus in Berlin. Er hoffe, dass die Verhandlungen „kurz vor dem erfolgreichen Ende stehen“. Zuvor müssen jedoch noch die Landesregierungen, der Aufsichtsrat der Projektplanungsgesellschaft PPS und die Gesellschafterversammlung beraten. Das PPS-Gremium kommt am Freitag zusammen. Etwas zurückhaltender äußerte sich Wowereit, der dem Angebot des Konsortiums um Hochtief und IVG, wie berichtet, skeptischer gegenüber stehen soll.

Ob der Bau des Flughafens durch die öffentliche Hand oder privat erfolgt, steht noch nicht endgültig fest. Auch Platzeck bestätigte, dass „der Teufel im Detail steckt“. Selbst nach der Unterzeichnung des „Letter of intent“, der dann die Detailverhandlungen folgen, seien weitere Probleme nicht auszuschließen. Diese halte er dann allerdings für „verhandelbar“.

Geeinigt hat man sich dem Vernehmen nach beim Termin für den Ausbau des Flughafens. Innerhalb von fünf Jahren nach der Genehmigung soll das Projekt fertig sein. Zuvor hatte das Konsortium die Betriebsaufnahme auf 2011 verschieben wollen. Tsp/dpa

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