Berlin : Originelle Kantinen, Restaurants und Läden – eine Auswahl

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Die Kantine des Berliner Ensembles (BE) am Schiffbauerdamm erinnert an eine Kneipe in den 20er Jahren und ist eine Art erweiterte Bühne , weil man dort oft Schauspieler antrifft. Sie hat einen der günstigsten Biergärten Berlins (MoSa., 9-1 Uhr, So., 16-1 Uhr).

Eine fantastische Aussicht auf Berlin bietet die Kantine der Gemeinnützigen Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft (GSW) im 16. Stock, Kochstraße 22 (Mo.-Fr., 11.30-14 Uhr).

Im Casino im Columbiahaus, auch Palmensaal genannt, im Flughafengebäude Tempelhof, trifft man die Airport-Mitarbeiter und kann die gewaltige NS-Architektur mit fünf Meter hohen Fenstern auf sich wirken lassen (Mo.-Fr.,7-15 Uhr).

Wie ein Mitglied des Berliner Landtages kann man dagegen in der Kantine des Preußischen Landtages an der Niederkirchner Straße 5 speisen. Der Weg zur Mahlzeit führt über rote Teppiche die Treppen hinauf (Mo.-Do., 8-16 Uhr, Fr., 8-14.30 Uhr).

Und sogar das Bundesverteidigungsministerium an der Stauffenbergstraße 13-14 steht Gästen offen: Von seiner Kantine im 5. Stock aus blickt man weit über den Potsdamer Platz und fühlt sich auf dem grauen Gestühl wie bei der Bundeswehr (Mo.-Fr. 7-11 u. 12.30-14.30 Uhr). Ein Mittagessen zu fairem Preis bekommt man im Lokal „Rossi“ des SOS-Berufsbildungszentrums in den Weddinger Osramhöfen (Oudenarder Straße 16, Mo.-Fr., 11.45-14 Uhr). Hier lernen benachteiligte Jugendliche im Service.

Günstige Preise haben auch Kiezküchen , z.B. die „Kiezkantine“, Oderberger Straße 49 in Prenzlauer Berg (Mo.-Fr. 8-16 Uhr).

UNGEWÖHNLICHE LÄDEN:

Die besten Blutwürste Berlins zu günstigem Preis gibt es am Neuköllner Karl-Marx-Platz 9-11 in der „Fleischerei Gleich: Inhaber Marcus Benser gilt als „Blutwurstkönig“ , weil er bei europaweiten Wettbewerben den ersten Preis für seine Blutwürste erhielt. Auch der Imbiss im Laden und andere Fleischwaren sind gut und preiswert. (Mo.-Fr. 8-18 Uhr, Sa. 8-13 Uhr). Im Keller des Studentenheimes Ernst-Reuter an der Triftstraße 67 in Wedding braut Martin Eschenbrenner sein „Eschenbräu“ und verkauft es am Tresen und über die Straße, 0,5 Liter für 2,20 Euro (tägl. ab 17 Uhr, open end).

Im Franziskaner Hofladen an der Charlottenburger Mommsenstraße 63 gibt es Obst oder Käse eines brandenburgischen Gutes des gleichnamigen Mönchsordens (Mo.-Fr. 10-18 Uhr, Sa. 9-14 Uhr). cs/buk

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