Berlin : Orkan: Immer noch Gefahr im Wald Wanderwege mittlerweile geräumt

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Spaziergänger sollten in den Berliner Wäldern immer noch Vorsicht walten lassen. Zwar seien die Hauptwege mittlerweile geräumt, besonders bei windigem Wetter sei die Gefahr aber weiterhin groß, dass Äste herabstürzen. „Augen und Ohren offen halten“, bittet die Stadtentwicklungsverwaltung.

Der Orkan am 10. Juli 2002 hat in den Berliner Wäldern gut 10 000 Kubikmeter Holz zu Fall gebracht. Das sind etwa 15 Prozent des in einem Jahr bei der Waldpflege in allen Wäldern anfallenden Holzes. Die Schäden seien größer gewesen als in den vergangenen Jahrzehnten. In den am stärksten betroffenen Wäldern Grunewald, Tegeler Forst, Bucher Forst und Goriner Wald wurden die Haupt- und Wanderwege und die Erholungsgebiete wie Badeseen, Park- und Spielplätze mittlerweile geräumt und auf Gefahren kontrolliert.

Die Reitwege sind ebenfalls fast vollständig von umgestürzten Bäumen geräumt. Auch hier bittet die Behörde Reiter um Aufmerksamkeit. Das Betreten des Waldes abseits der Wege wird noch viele Monate lang auf weiten Flächen gefährlich bleiben, heißt es in der Mitteilung. Aufräumarbeiten erfolgen nur im Nahbereich der Wege. Gefährlich sei die große Zahl angebrochener oder schräg stehender Bäume. Besonders aber herausgebrochene Kronenteile können jederzeit zu Boden fallen. Die Berliner Forsten raten daher dazu, im Wald auf den Wegen zu bleiben. Für die bevorstehende Pilzsaison sei allergrößte Vorsicht angesagt. Das Landesforstamt empfiehlt, in diesem Jahr keine Pilze abseits der Wege zu suchen.

Wer in den Wäldern Gefahrenstellen an Wander- oder Reitwegen entdeckt, sollte diese beim Landesforstamt unter Telefon 641937-0 melden. Ha

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