Otto zu Gast im Zoo-Palast : Sieben Zwerge und eine Filmpremiere

Ottos neuer Filmspaß um das Zwergenseptett feierte am Sonntagnachmittag im Zoo-Palast Weltpremiere. Moment mal - Weltpremiere? Na ja, das ist so eine Sache.

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Ein Herz und eine Seele. Otto lieh der Trickfigur Bubi seine Stimme.
Ein Herz und eine Seele. Otto lieh der Trickfigur Bubi seine Stimme.Foto: promo

Filmhistoriker werden die Komödie „Der 7bte Zwerg“ sicher einmal in einem Atemzug mit dem Unterwasserabenteuer „Yellow Submarine“ nennen, mit John, Paul, George und Ringo, die in ihrem gelben U-Boot den Blaumiesen den Kampf angesagt haben. Nach „Yeah Yeah Yeah“, „Hi-Hi-Hilfe!“ und „Magical Mystery Tour“ der vierte Film der Beatles, in dem diese aber gar nicht mehr mitspielen mussten, sondern sich von Trickfiguren vertreten ließen (von einem kleinen Realauftritt zum Schluss mal abgesehen). Dies haben Otto Waalkes & Co. bereits mit ihrem dritten Zwergenfilm erreicht: Nach „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ und „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ nun „Der 7bte Zwerg“, zwar in 3D, doch nur noch mit den Stimmen der Schauspieler. Die Beatles waren da weiter, hatten selbst dafür ihre Doubles.

Der neue Filmspaß um das Zwergenseptett feierte am Sonntagnachmittag im Zoo-Palast Weltpremiere, mit Otto Waalkes (Bubi), Martin Schneider (Speedy), Mirco Nontschew (Tschakko), Norbert Heisterkamp (Ralphy), Gustav Peter Wöhler (Cookie) und Nina Hagen als böse Eisfee Dellamorta. Boris Aljinovic (Cloudy) und Ralf Schmitz (Sunny) wollten eigentlich auch kommen, waren aber beruflich verhindert, Ersterer durch eine Lesereise, der Zweite durch seine Tournee.

Mit der Weltpremiere ist das allerdings so eine Sache. In Russland und den baltischen Staaten ist „Der 7bte Zwerg“ schon mit 700 Kopien gestartet, doch wurde das nicht gefeiert: Kein Krimsekt, kein Kaviar. Die sind allerdings auch hierzulande nicht üblich, aber hinreichend Stars – das muss schon sein.

Die Story? Nun ja, ein Schloss namens Fantabularasa, eine Prinzessin namens Rose, die dort ihren 18. Geburtstag feiert und, auf dass sie sich nicht an etwas Spitzem verletzt und dem DornröschenfFluch verfällt, seit Kindesbeinen in Ritterrüstung rumlaufen musste. Auch die sieben Zwerge sind eingeladen, und leider hat sich auch die böse Fee eingeschlichen. Wäre alles nicht so schlimm, wenn nicht Schusselchen Bubi versehentlich einen geheimen Zaubermechanismus auslöste ... Der Rest dann im Kino.

Es soll nicht die einzige Premiere bleiben in diesen Tagen. Am Dienstag wird im Zoo-Palast „Who Am I – Kein System ist sicher“ gefeiert, unter anderem mit Tom Schilling, Elyas M’Barek, Hannah Herzsprung sowie Regisseur Baran bo Odar, am Mittwoch ist im International in der Karl-Marx-Allee „Phoenix“ dran, mit Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Nina Kunzendorf und Regisseur Christian Petzold, am Freitag im Cubix am Alex „Männerhort“, mit Christoph Maria Herbst, Elyas M’Barek, Detlev Buck, Cosma Shiva Hagen und Regisseurin Franziska Meyer Price.

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