Berlin : Paläste für Arbeiter

-

Die StalinAllee soll ein städtebauliches Vorzeige-Projekt der jungen DDR werden: monumentale Paläste für die Arbeiter. Sechs Architekten- Stäbe planen, die wichtigsten sind Egon Hartmann, Richard Paulick, Hanns Hopp, Karl Souradny, Kurt W. Leucht, Hermann Henselmann: Sie orientieren sich an der klassizistischen Baukunst Friedrich Schinkels.

DER ANFANG: Am 3. Februar 1952 legt Otto Grotewohl den Grundstein. Auf dem Fundament des einstigen Tietz-Warenhauses entsteht das Fundament des Blocks E.

DAS ENDE: Die aufwändige Ausstattung der Bauten sprengt die Planvorgaben. Zu teuer, zu wenige Wohnungen für zu viel Genossen. 1955 beklagt Chruschtschow den „aufwändigen Zuckerbäckerstil“. Die SED-Oberen denken um, die sozialistischen Zentren Ost-Berlins entstehen andernorts: am Alexanderplatz, um die Leipziger Straße, am Bahnhof Friedrichstraße. mne

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben