Berlin : PARADEFELDER UND SCHIESSPLÄTZE – WAS BERLIN ZURÜCKHABEN WILL

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Seit Mitte des 17. Jahrhunderts, als die kurfürstliche Residenz zur Garnisons und Festungsstadt wurde, ist Berlin fast 300 Jahre ein wichtiger Militärstützpunkt gewesen – mit Exerzierplätzen, Kasernen und Soldatenfriedhöfen. Für diese Zwecke wurden Grundstücke benötigt, die aus städtischer Hand zunächst an Preußen und nach 1871 dem Reich übereignet wurden.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs ging das Deutsche Reich mit der Nazi-Diktatur unter. Der Bund wurde im Grundgesetz verpflichtet, den Ländern und Gemeinden das alte Reichsvermögen zurückzugeben, „soweit es nicht der Bund für eigene Verwaltungsaufgaben benötigt.“ Der Senat arbeitet noch an einer vollständigen Vermögensliste für Berlin. Es ist erfahrungsgemäß schwierig, nach so langer Zeit die Eigentumsverhältnisse zweifelsfrei zu klären. Die wichtigsten Flächen sind:

Zentralflughafen Tempelhof (früher Exerzier- und Paradeplatz)

Flughafen Tegel (Artillerie-Schießplatz, später Raketen-Testgelände)

Mehringdamm in Kreuzberg (Dragonerkaserne)

Invalidenstraße/Seydlitzstraße in Tiergarten (Kaserne des 2. Garde-Ulanen-Regiments)

Friesenstraße/Schwiebusser Straße in Kreuzberg

Hohenzollernring/Streitstraße/Falkenseer Chaussee/Grenadierstraße in Spandau (Militär- und Polizeigelände)

Hasenheide in Neukölln

Am Flughafen/Oderstraße/Sportplatz in Neukölln (Garnisonsfriedhof)

Naumannstraße; Schöneberg za

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