Berlin : Parkgebühr im Fünf-Cent-Takt Uhren werden bis zum Jahresende umgestellt

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Bis zum Jahresende werden die Automaten in den 30 Berliner Parkraumbewirtschaftungszonen auf eine kundenfreundlichere Bezahlung umgestellt. Das kündigte Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) von der Stadtentwicklungsverwaltung auf einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer an. Die neue Gebührenordnung hatte der Senat am 1. August beschlossen. Das bisherige 15-Minuten-Intervall brachte wegen der häufigen Überbezahlung viel Ärger. Künftig gilt nach der ersten Viertelstunde ein Fünf-Cent-Takt. Generell habe die Bewirtschaftung die Zahl der Dauerparker verringert, sagte die Staatssekretärin.

Dennoch sei eine flächendeckende Einführung in der Innenstadt nicht zweckmäßig. Rund zwei Drittel der 59 000 bewirtschafteten Parkplätze befinden sich in Mitte und Charlottenburg/Wilmersdorf; der Rest in Friedrichshain/Kreuzberg, Spandau, Steglitz/Zehlendorf und Tempelhof/Schöneberg. Das Anfang 2005 eingeführte Handyparken habe sich trotz mäßiger Akzeptanz bewährt, hieß es. Die geringe Teilnehmerzahl liege an der fehlenden Werbung durch den Betreiber. Ende 2007 soll das Angebot neu ausgeschrieben werden. Heftige Kritik für die Politiker gab es vom Handwerk. Wer für Firmenfahrzeuge eine Ausnahmegenehmigung von der Parkgebührenzahlung beantrage, müsse die Einsatzorte und Auftraggeber über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen nachweisen. Die Genehmigungspraxis differiert von Bezirk zu Bezirk. du-

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