Berlin : PASTOR-NIEMÖLLER-PLATZ

Pastor-Niemöller-Platz
Pastor-Niemöller-PlatzFoto: Tsp

Leben gibt es auf dem Pastor-Niemöller Platz in Pankow-Niederschönhausen eigentlich nur am Rande. Dort wo Grabbeallee, Hermann-Hesse-Straße und Friedrich-Engels-Straße aufeinandertreffen, ist eigentlich nichts. Auf dem Platz selbst stehen ein paar wuchtige Bäume, eine nahezu brachliegende Grünfläche, die von der Tramlinie M1 durchschnitten wird. Ihn zu betreten ist schon Herausforderung genug. Von der östlichen Seite, wo tausende Autos die Bundesstraße 96a als Ein- und Ausfall Straße nutzen, ist es gar nicht möglich. Es macht auch keinen Sinn. Der Platz lebt nur am Rand – wenn überhaupt: Dort, wo ein paar Geschäfte auf Kunden warten, die eine Kneipe sehr früh morgens, die andere erst am späten Nachmittag öffnet und meistens weit vor Mitternacht schon wieder schließt.

Eine ehemalige Bankfiliale steht seit Monaten leer und zum Verkauf, Wohnungen suchen neue Mieter oder Käufer. Seit kurzem verkauft jemand in einem sehr kleinen Laden sehr schöne, gebrauchte Lampen. Ein Lichtblick, im doppelten Wortsinn. Es gibt am Pastor-Niemöller-Platz, wenn man es mal euphemistisch beschreiben möchte, noch jede Menge Entwicklungsmöglichkeiten nach oben. Und: Es wird unausweichlich so kommen. Aus dem überlaufenden Prenzlauer Berg schwappen schon heute immer mehr Menschen Richtung Norden. Sie finden dort preiswerten Wohnraum in wunderschön sanierten Häusern, Ruhe, Kiezleben, eine gute Anbindung ans Zentrum, alles, was man braucht. Berliner und die, die es werden wollen: Kommt nach Pankow-Niederschönhausen! Kommt an den Pastor-Niemöller-Platz! Lutz Haverkamp

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben