Berlin : Patriotischer Berliner

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„Bei viel Gegenwind hebt man schneller ab“, kommentierte Air-Berlin-Chef Joachim Hunold gut gelaunt die Negativ-Meldungen rund um den Börsengang seines Unternehmens. Weniger optimistisch bewertete der Unternehmer als Festredner beim traditionellen Jahresessen der Berliner Pressekonferenz im Hotel Steigenberger die Pläne für den Großflughafen bei Schönefeld. Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, den Bau nur bei Einhaltung eines Nachtflugverbots zu erlauben, sieht Hunold mit Sorge. Das gefährde die Wirtschaftlichkeit von Air Berlin, sagte der Unternehmer vor rund 200 Gästen, darunter Parlamentspräsident Walter Momper , Zoo-Direktor Jürgen Lange und der ehemalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen . Hunold dementierte Überlegungen, er wolle sein Unternehmen verlagern, etwa nach Leipzig. „Wir wollten nie weg, das ist uns in den Mund gelegt worden“, sagte Hunold: „Ich bin ein patriotischer Berliner“. gn

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