Berlin : Pausen machen und alles erklären

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Märchen leben von der Atmosphäre – „und davon, wo sie erzählt werden“, sagt Märchenerzählerin Nina Korn. Sie rät, eine ganz besondere Stimmung zu schaffen, z. B. Räume abzudunkeln, Kerze oder Duftlampe so zu stellen, dass sie das Gesicht des Vorlesers beleuchten.

DER RICHTIGE ZEITPUNKT

Nicht lesen, wenn die Kinder schon müde sind. „Sie sollen noch etwas aufnehmen können“, sagt Nina Korn. Ihre Reihenfolge: ein Märchen, dann Zähneputzen – und ab ins Bett.

DER VORTRAG

Beim Lesen oder freien Erzählen wichtig: Kindern wie Erwachsenen oft in die Augen sehen, als würde man mit ihnen sprechen. Gerade kleineren Kindern den Inhalt einer Geschichte erklären , bevor man sie vorliest oder erzählt. Beim Vortragen Pausen machen – Sinnpausen in den Sätzen, nach Absätzen. Zeit schaffen , damit die Kinder verarbeiten können, was sie gehört haben. Unbekannte Wörter erklären. Schwierige Wörter weglassen, ersetzen oder gut erklären. Profis markieren komplizierte Stellen, schreiben Erklärungen dazu. Und das Wichtigste: Kinder nicht mit Fragen alleine lassen. Sie dazu bringen, Fragen zur Geschichte stellen, etwa, indem man selbst welche stellt. mne

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