Berlin : Pflegeangebote für Einwanderer im Alter

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Bis zum Jahr 2010 wird sich die Zahl der in Berlin lebenden Migranten über 65 Jahre auf 40 000 fast verdoppeln. Familienstrukturen, die sie im Alter auffangen, seien nicht ausgeprägt, sagt Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner (Linkspartei/PDS). „Der Hilfebedarf ist groß.“ Mit einer Broschüre will die Gesundheitsverwaltung deshalb ältere Einwanderer und Pflegeeinrichtungen unterstützen. Der Ratgeber von Caritas und Arbeiterwohlfahrt listet mehr als 60 Pflegedienste, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen auf, die Migranten „kultursensibel“ betreuen. Alte Migranten seien Altersrisiken wie Armut, Krankheit und Einsamkeit in besonderem Maß ausgesetzt. Knake-Werner sagte, ihre Vorstellung gelungener Integration sei eine gemeinsame Altenhilfe für Zuwanderer und deutsche Senioren „unter einem Dach“, die auf individuelle Bedürfnisse eingeht. Die Broschüre gibt es im Internet unter www.caritas-berlin.de.dos

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