Berlin : Planungsbüro muss neues Gleis im Hackeschen Markt bezahlen

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Die falsch gelegten Gleise der Straßenbahn am Hackeschen Markt werden nach Angaben der Senatsverkehrsverwaltung an einem Wochenende innerhalb von 48 Stunden in die richtige Lage gebracht. Die Kosten müsse das Büro übernehmen, das falsche Berechnungen geliefert habe, sagte gestern die Sprecherin der Verwaltung, Dagmar Buchholz. Auf einem etwa fünf Meter langen Abschnitt können sich entgegenkommende Straßenbahnen theoretisch berühren.

Keine Straßenbahn-Gleise werden beim derzeitigen Ausbau der Leipziger Straße eingebaut, bekräftige Buchholz. Hier müsse erst das Planfeststellungsverfahren abgewartet werden. Die Fraktion Bündnis 90 / Grüne hatte zuvor gefordert, die Arbeiten nur fortzusetzen, wenn gleichzeitig auch die Gleise eingebaut würden.

Nach einem langen Hin und Her hatte sich Verkehrssenator Jürgen Klemann für die Straßenbahn auf der Leipziger Straße ausgesprochen, wenn dafür die Französische Straße bis zur Ebertstraße verlängert wird.

Beim derzeitigen Straßenbau würden Leitungen und Rohre so gelegt, dass später problemlos auch die Gleise der Straßenbahn in der Straßenmitte eingebaut werden können, sagte Buchholz.

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