Berlin : Platz zum Toben: Blankenfelde

Ein Spaziergang durchs Auslaufgebiet Blankenfelde-Arkenberge lässt sich bestens mit einer Entdeckungstour durch den hohen Norden Berlins verbinden: Nirgendwo hat man so sehr das Gefühl, ganz weit draußen zwischen Feldern, Weiden, Tümpeln und Pferdekoppeln zu sein wie in den benachbarten Dörfern Blankenfelde, Rosenthal oder Lübars.

SO FINDEN SIE HIN

Mit 40 Hektar groß genug für eine zweistündige gemütliche Wanderung. Im Auto über die Hauptstraße und den Möllersfelder Weg in Blankenfelde erreichbar, Parken gleich vorne an der Brücke über dem Blankenfelder Graben. Mit der BVG: Bus 107 bis Möllersfelder Weg oder Bus 259 bis Gartenkolonie Lindenhof.



DIE GEGEND

Sehr abwechslungsreiche Landschaft, teils Buschwald mit versteckten Pfaden, man fühlt sich wie im Dschungel. Teils Feldweg mit Sicht auf Wiesen und Felder.

DAS GRÖSSTE PLUS

Das Areal ist nicht überlaufen und hat einen hohen Entspannungswert: keine Straßen in der Nähe, kein direkt angrenzendes Ausflugsgebiet, in dem sich Spaziergänger ohne Hund durch Bellen belästigt fühlen könnten. Und es sind überwiegend nette Hunde unterwegs, die Zähne werden hier selten gefletscht. Das Tollste ist der „Blankenfelder Wassergraben“, an dem man eine gute Strecke entlangläuft – prima zum Plantschen, Toben und Stöckchen holen. Die Schilder, in den Graben werde gereinigtes Wasser aus dem nahen Klärwerk Schönerlinde geleitet, sollten niemanden verunsichern. „Der Graben ist sauber genug und schadet keinem Tier“, sagen die Wasserbetriebe.

ABSOLUTES MINUS

Wie in den meisten der sieben großen Berliner Auslaufgebiete gibt es keine Abfallkörbe und Tütenspender für Hundehaufen. Auch Bänke und ein Tisch zum Picknicken zwischendurch fehlen.

Auslaufgebiete im Internet: www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/hundeauslauf; www.berliner-auslaufgebiete.de; www.stadthundhund.de cs

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