Pogromnacht : Gedenken an den 9. November 1938

IM ZENTRUM

Die Kirchen, die Jüdische Gemeinde und der Regierende Bürgermeister erinnern an diesem Sonntag mit einem Gedenkmarsch an die Pogromnacht vor 70 Jahren. Er führt ab 14 Uhr vom Roten Rathaus zur Synagoge in der Oranienburger Straße. Um 17 Uhr läuten eine Viertelstunde die Glocken von 21 Kirchen. Das Jüdische Museum, Lindenstraße 9–14, widmet sich mit einer Kunstinstallation und mehreren Vorträgen dem Thema (mehr unter www.jmberlin.de). In der St.-Thomas-Kirche am Kreuzberger Mariannenplatz eröffnete Bischof Huber am Sonnabend die Ausstellung „Getauft – verstoßen – deportiert“, die sich mit dem Schicksal evangelischer Juden jüdischer Abstammung beschäftigt (Geöffnet bis 3. Dezember täglich von 11 bis 17 Uhr).

IN DEN BEZIRKEN

Mit einer Kranzniederlegung am Denkstein der ehemaligen Synagoge an der Ecke Münchener Straße / Westarpstraße beginnt um 16 Uhr ein Rundgang in Schöneberg. Um 17 Uhr legen Bezirkspolitiker aus CharlottenburgWilmersdorf und Verfolgte des Naziregimes einen Kranz am Mahnmal für die NS-Opfer auf dem Steinplatz nieder. clk/wek

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