Berlin : Politische Entscheidung

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Betrifft: „Im Kalten Krieg unter die Räder gekommen“ vom 19. Mai 2002

Sie erinnern an die Schließung des Anhalter und des Nordbahnhofs am 18. Mai 1952 durch die ostdeutsche Reichsbahn. Dieser Schließungstermin war nicht technisch bedingt, sondern politisch bestimmt. Exakt 14 Tage nach der Einstellung des Verkehrs zu und von diesen Bahnhöfen, am 1. Juni 1952, setzte die DDR-Regierung ein Gesetz in Kraft, das es den West-Berlinern unmöglich machte, in den Berlin umgebenden Teil Deutschlands zu reisen.

Siegfried Kleinhans, Berlin

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