Gegen 22:20 Uhr fiel Zivilpolizisten in Lichterfelde ein Kastenwagen mit roten Händlerkennzeichen auf, der eine Tankstelle an der Drakestraße verließ, ohne für die zuvor gezapfte Tankfüllung zu bezahlen. Eine Fahndungsabfrage ergab zudem, dass die Autokennzeichen als gestohlen gemeldet waren. Als die Polizisten den 26-jährigen Fahrer kurz darauf stoppen wollten, gab er Gas und versuchte, mit Wendemanövern über mehrere Straßen zu entkommen. Dabei befuhr er zeitweise Gehwege und die entgegengesetzte Fahrbahn. An der Kreuzung Karwendel-, Bäkestraße und Hindenburgdamm überfuhr der Flüchtende beinahe einen 24-jährigen Fußgänger, der sich durch einen Sprung zur Seite retten konnte und leicht am Fuß verletzte.
Trotz ständig eigeschaltetem Martinshorn und Blaulicht am verfolgenden Polizeifahrzeug fuhr der mittlerweile an den Vorderreifen beschädigte Transporter weiter und verursachte im Gegenverkehr auf dem Hindenburgdamm nur deshalb keine Unfälle, weil die entgegenkommenden Autofahrer geistesgegenwärtig abbremsten oder auswichen. Ein 53-jähriger Autofahrer meldete sich später bei der Polizei und erstattete Anzeige wegen eines gefährlichen Ausweichmanövers in diesem Zusammenhang.
Erst ein quer abgestellter Einsatzwagen des Polizeiabschnitts 46 zwang den 26-Jährigen zum Abbiegen in die Walter-Linse-Straße. Dabei sprang der Verfolgte aus dem noch rollenden Fahrzeug und kletterte über mehrere Grundstückszäune, bevor er durch die Polizeibeamten festgenommen wurde. Der Transporter prallte unterdessen fahrerlos frontal gegen einen Baum.
Erste Ermittlungen ergaben, dass auch der Transporter bereits seit Januar 2010 als gestohlen gemeldet ist. Im Fahrzeug fanden die Polizisten weitere gestohlene Kennzeichenschilder. Der 26-Jährige ist noch nie im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen, gegen ihn wird nun unter anderem wegen Diebstahls, Urkundenfälschung, Unfallflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (tso)
Der Themenalarm hält Sie kostenlos per E-Mail, SMS, RSS, Twitter und Facebook auf dem Laufenden! Infos
Alexanderplatz, Hertha, Mediaspree: Leserdebatten auf Tagesspiegel.de.
Auf dem interaktiven Hochzeitsplaner finden Sie ein Planungstool mit zahlreichen Checklisten sowie eine Vielzahl von Artikel und Ratgeber fuer Brautmode und die perfekte Hochzeitsfeier.
29 Kommentare
Debatten
Ansicht der Kommentare und Antworten in ihren Zusammenhängen.
Chronologisch
Ansicht aller Kommentare in zeitlicher Reihenfolge.
Toll
und da regen sich einige Leute wegen Tempoverstößen auf...Ich hoffe dieser gemeingefährliche Mensch bekommt für jede Straftat einzeln seine Strafe und muß sie brav nacheinander absitzen, nicht pauschal. Da können einige Jährchen zusammen kommen....
Endlich kann ich Ihnen, mac,
mal 100%ig zustimmen.Wobei die zunehmende Raserei und das rücksichtslose Verhalten von einem Teil der motorisierten Egoisten nicht im Zusammenhang mit einem Kleinkriminellen zu sehen ist.
Genauso wenig
wie das rücksichtslose Verhalten der nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer....Ich bin dafür,
dem Mann die Fahrerlaubnis zu entziehen, weil unsere Innenminister dies für eine wirksame Strafe halten.Das passiert, wenn man Menschen hetzt
Nochmal gut gegangen.
Gibt es Vorgaben bei der Polizei, wann das Strafverfolgungsinteresse hinter der Gefährdung von Leib und Leben Unbeteiligter zurückstehen muss?
Wenn nicht wäre das ein guter Anlass, einmal darüber nachzudenken.
Ach ja,
Menschen darf man nicht hetzen.Für die Polizei ist doch erst gar nicht mal abzusehen, wie ein Verkehrsrowdy sich verhalten wird, wenn sie versucht, ihn zu stoppen.
Fahren ohne Führerschein, Autodiebstahl, Spritdiebstahl - soll die Polizei von vornherein darauf verzichten, so einen zu verfolgen, er könnte auf der Flucht ja Menschen gefährden?
Das finde ich etwas realitätsfern.
Schon jemals etwas von Kristie's Law gehört?
Vermutlich nicht.
Kristie's Law
Völlig andere
Baustelle. In dem von ihnen angeführten Fall kannte die Polizei Namen und Anschrift der Übeltäterin und hat demnach überreagiert.Im vorliegenden Fall wußte die Berliner Polizei eben nicht mit wem sie es zu tun hatte, das Kennzeichen war gestohlen daher eine mutmaßliche Indentifizierung praktisch unmöglich. Und am Steuer dieses Fahrzeugs hätte auch jemand sitzen können der mehr als nur Dokumente fälscht.
Wie hätten sie wohl kommentiert wenn sich später herausgestellt hätte das der Benzindieb ein Massenmörder war? Und das er nach der unterlassenen Verfolgung durch die Polizei weitere Menschen getötet hat...
Welcher Fall?
Die Rede ist von mehr als 4500 Toten in den USA seit 1982.
Dazu kommen mehr als 200 tote Polizisten mit einer Dunkelziffer von mindestens +30% (reporting is not mandatory). Die US-Polizei hat intelligente Strategien entwickelt, um Täter möglichst gefahrlos zu stoppen (PIT Manoeuver, spike strips und -ja- das Absehen von Verfolgung, wenn unverhältnismässig)
In GB sind es rund 40 Tote/Jahr (result of a police pursuit).
Bei uns ist mir keine Statistik bekannt.
Ich finde trotzdem, dass es sich lohnt darüber mal nachzudenken.
Das Dumme ist immer, daß man vorher nicht weiss, wer im Auto sitzt. Sicher ist aber, dass die unbeteiligten Opfer meistens -auch das können Sie natürlich bestreiten- nicht kriminell sind.
Nach ihrer Meinung
sollte man also auf die Verfolgung verzichten, grundsätzlich, weil dabei irgendjemand in Gefahr geraten könnte - egal ob Polizist, vermutlicher Straftäter oder Unbeteiligte. Sorry, so funktioniert es aber nicht. Wenn Straftäter nicht verfolgt werden dürfen können wir den Rechtsstaat gleich in die Tonne treten und die Polizei auflösen. Dann macht es wirklich Sinn das sich jeder ne Kanone zulegt und auf eigene Faust für Recht und Ordnung sorgt.Das Polizisten bei der Verfolgung von Straftätern getötet oder verletzt werden ist deren Berufsrisiko - das wissen sie wenn sie den Vertrag unterzeichnen. Ein Straftäter muß selbstverständlich damit rechnen verfolgt und u.U. getötet zu werden wenn er seine Flucht allzu waghalsig gestaltet. Und für alle anderen gilt: so etwas kann passieren. Das ist für die Betroffenen ärgerlich.
Wenn die Zahlen in den USA so hoch sind, dann muß die US-Polizei ihr System noch weiter verbessern. War das jetzt übrigens in oder exklusive vermutliche Straftäter?
Grundgedanke gut...
... Der Begriff "hetzt" hindert mich ein bißchen, darauf einzugehen. Ich machs aber doch, in der Hoffnung, Ihnen die Dinge etwas darlegen zu können.Selbstverständlich ist die Frage nach der Verhältnismäßigkeit einer Verfolgungsjagd eine wiederkehrende Frage. In der Ausbildung, beim Fahrsicherheitstraining, bei Absprachen. Solche Situationen sind nicht einfach, im Gegenteil, es handelt sich dabei um extrem komplexe Handlungsstränge, die unglaublich viel von den betreffenden Beamten abfordern.
Im Prinzip stoßen mehrere unauflösbare Gegensätze aufeinander. Da ist zum Einen der Schutz von Unbeteiligten, m.E. höchstes Gut. Dann ist da aber noch der Anspruch des Staates auf Strafverfolgung (sekundär), aber auch die Verhinderung von Straftaten (höheres Gut) und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit (sehr hohes Gut).
Egal, wie Sie es drehen - es klemmt. Wenn Sie jeden fahren lassen, der sich einer Kontrolle entzieht, haben wir binnen eines Monats in Berlin Wildwest. Wenn ich ne rote Ampel missachte und damit gute Chancen habe, davonzukommen, wenn ich abhaue - was hielte Täter davon noch ab?
Ganz klar ist es auch für uns in Berlin so, dass wir als Polizeibeamte Verfolgungen abbrechen. Gibt es regelmäßig und ist kein seltener Ausnahmefall. Habe ich selber auch schon gemacht. Dem entgegen steht der eigene Jagdeifer, diesen Täter, der sich so rücksichtslos benommen hat, zu ergreifen. Gefährliche Situation, weil möglicherweise das Urteilsvermögen darunter leidet. Es kommt auch vor, dass die Intervention von höherer Stelle kommt, die Verfolgung abzubrechen.
Viel Technik, um im straßenreichen Berlin eine Verfolgung durch andere Optionen zu vermeiden, haben wir nicht. Es gibt Nagelgitter für Verkehrskontrollen, StopSticks haben wir nicht. Schusswaffeneinsatz scheidet beinahe 100%ig aus.
Was uns helfen würde, wäre eine hohe Aufstockung mit Personal. Dann könnten wir die Cops in USA arbeiten.
Danke
für die sachliche Antwort.
Ganz überzeugen Sie mich nicht. Grundsätzlich muss die Polizei davon ausgehen, dass der Täter bei Verkehrsdelikten gefahrlos zu Hause in Empfang genommen werden kann.
Dass die US-Polizei an Personalüberhang leidet kann man auch nicht behaupten. Die sind, allerdings schwer IT-unterstützt, weitestgehend allein unterwegs.
Wie steht es mit der electronic pulse gun? Was mit weiteren intelligenten technischen Maßnahmen (GPS, Satellitenortung).
Was da laut Artikel oben ablief ging mir jedenfalls zu weit.
Glück gehabt, Gott sei dank.
@asap
Da ich mich aus mehreren Gründen bei den Polizeien in den USA recht gut auskenne, auch in deren Vorgehen und Taktiken, kann ich Ihnen versichern, dass Ihre Ansicht hinsichtlich Personalknappheit falsch ist. Die haben keinen Personalüberhang, aber eben eine angemessene, im Großen und ganzen vernünftige Struktur.Die fahren allein Streife (übrigens längst nicht überall), dass bedeutet aber, dass die z.B. deutlich mehr Streifenwagen rein materiell zur Verfügung haben. In Berlin hat so manches Revier (Abschnitt) nachts 2 Funkstreifenwagen. Das ist lächerlich, weil irgendwelche Sesselfurzer statistisch ausgerechnet haben, dass das ausreicht - rein statistisch natürlich. So etwas gibts in den USA nicht. Die haben 2 Streifenwagen für einen Kiez, fahren zu kitzligen Einsätzen dann eben mit 2 Teams (=4 Streifenwagen) zum Ort, womit sich rein physisch gesehen wesentlich leichter ein paar Straßenzüge zustellen lassen.
Nein, dass stimmt so leider nicht. Sie denken nicht zu Ende. Erstens gibt es in Deutschland keine Halterhaftung, was ich grundsätzlich begrüße. Somit entwischt der Ihnen. Selbst wenn Sie den Halter und wahrscheinlich auch Fahrer zu Hause abpassen, ist der eben nicht gefahren - und zum Fahrer brauch er sich nicht äußern, wenn Familienmitglied und BlaBlaBla.
Hinzu tritt, dass Sie nie wissen, *warum* der abhaut. Vielleicht ist das Auto geklaut, aber noch nicht in der Fahndung, weil sein Besitzer noch seelig schläft? Oder der Fahrer sturzbesoffen? Grundlos haut in der Regel keiner ab.
Völlig sinnfrei aber wird es, wenn wie im vorliegenden Fall das Auto erkennbar geklaut ist, bzw. die Kennzeichen. Wen wollen Sie da wo zu Hause abpassen? Sollte ein Täter davonkommen, nur weil er besonders rücksichtslos ist?
Electric Puls Gun --> eher kriegen wir pinkfarbene Uniformen ;-)
Ich will aber
"Was uns helfen würde, wäre eine hohe Aufstockung mit Personal. Dann könnten wir die Cops in USA arbeiten."keine schießwütigen Irren in Uniform!
Wenn eine Personalaufstockung zu US-Verhältnissen führt, bin ich gegen jede Neueinstellung.
Stimmt !
Gegen 22:20 Uhr fiel Zivilpolizisten in Lichterfelde ein Kastenwagen mit roten Händlerkennzeichen auf, der eine Tankstelle an der Drakestraße verließ, ohne für die zuvor gezapfte Tankfüllung zu bezahlen.Und wegen einer gezapften Tankfüllung verfolgt man Menschen ...
riskiert Leben .
Wieviel Steuer kostet gleich nochmal Benzin
wieviel Schaden entsteht wirklich
und wem gehört die Welt
und all das was da drin und da drauf ist .........
Die Verhältnismässigkeit geht wohl gänzlichst verloren.
Es gibt auf Jeder Tankstelle Videokameras.
Und ein Abgleich in der Datenbank hätte genau zum selben Ergebnis geführt .
Nur ohne Rambomanier.
Wer lesen kann...
...ist klar im Vorteil. Ein Abgleich mit einer Datenbank hätte im Nachhinein genauso ergeben, dass die Kennzeichen geklaut sind. Pech für den Tankstellenbesitzer, der seinen Verlust dann auf die Preise umlegt - Pech für alle ehrlichen Menschen.Bieten Sie doch mal eine Lösung an, eine haltbare Lösung. Jeden klauen lassen, wie er will - und je rücksichtloser in der Vorgehensweise, desto sicherer ist man straffrei?
Schöne neue Welt...
Polizei ist Schuld?
Unglaublich die Denkweise von ihnen und "asap". Sind sie von Beruf Richter? Die denken auch irgenwie so. Ständig an Resozialisierung. "Opfer? was ist das"Wurde der Fahrer gezwungen das Gaspedal bis zum Anschlag zutreten? Er hätte doch einfach anhalten können. Warum er es nicht getan hat steht im Text vom TSP (Ein Krimineller der sich der Strafe entziehen wollte).
Danke für das Lob
Sie werden es nicht glauben, aber es freut mich, dass Sie mich der Rechtssprechung zuordnen.
So ganz falsch kann meine Meinung dann nicht sein.
@asap
Dann seien Sie doch bitte mal ganz ehrlichund erläutern uns Ihre wahren Gründe,
weshalb in diesem Fall die Polizei
keine Verfolgung aufnehmen soll.
Obwohl es hier keine Möglichkeit gab
die Daten des Flüchtenden zu erlangen,
befürworten Sie das Ablassen
einer Strafverfolgung -
nur wegen möglicher Opfer
unter Unbeteiligten?
Aber gerne
Ich hatte -anlässlich dieses konkreten Falles- die allgemeine Frage gestellt, nach welchen Maßgaben die Berliner Polizei die Verhältnismässigkeit bei Verfolgungsjagden prüft.
Das weiss ich immer noch nicht.
In diesem Fsll gab es Videos (Tankstelle), Zeugen, Fingerabdrücke (Zapfsäule). Wenn Sie jetzt mal lesen was für haarsträubende, lebensgefährliche Aktionen der Täter gemacht hat meine ich: Dann soll er halt abhauen. Den kriegen wir schon.
Ich werde hier übrigens ständig Opfer von Kriminellen (Eigentumsdelikte). Ich rede denen ganz bestimmt nicht das Wort. Ganz im Gegenteil.
Trotzdem: Keine Kollateralschäden.
Ihre Argumentation ist...
...albern.Haben Sie schon einmal an einer Zapfsäule Fingerabdrücke genommen? Welchen Beweiswert könnten diese ggf. haben, so man denn überhaupt welche finden würde?
Was nützen Ihnen Zeugen, wenn Sie außer einem geklauten Fahrzeug, dass irgendwann mal aufgefunden wird (und vielleicht als Flucht/Tatfahrzeug für eine schwere Straftat geplant war), nichts weiter haben? Sie haben nicht mal einen Ansatz, nach wem Sie suchen sollen.
Sie machen leider einen extremen Denkfehler. Wenn Sie künftig Ihre Argumentation zur Handlungsmaxime erheben könnten, könnten wir in Berlin dicht machen.
Sie sind Polizist
Ich habe es extra nachgeschaut. Na dann:
Ihre Ausführungen zur Güterabwägung gehen zwar in die richtige Richtung. Ihr Ergebnis: "Egal wie man es dreht und wendet, es klemmt" ist allerdings nach rechtsstaatlichen Maximen nicht hinnehmbar. Sie geben zu, dass es technisch möglich ist, KFZ gefahrlos zu stoppen, das sei aber wegen der Berliner Geldnot nicht finanzierbar. Im Licht der Grundrechte höre ich das gar nicht.
Es gibt also keine klare, einfache Handlungsanweisung für Sie und ihre Kollegen. Das wollte ich wissen. Dann sollte sich mal jemand die Mühe machen, das auszuformulieren. Das Strafverfolgungsinteresse überwiegt -ganz klar und eindeutig entgegen Ihrer Ansicht- keineswegs generell. Es erlaubt Ihnen niemals billigend In Kauf zu nehmen, dass Unbeteiligte zu Schaden kommen.
Da wir von Augenblicksentscheidungen unter höchstem Stress reden ist es eine schwere Aufgabe, das umfassend, einfach und prägnant auszuformulieren. Mehr als 1/2 DINa4-Seite dürfte es nicht sein. Einer Ihrer Juristen sollte sich mal die Mühe machen -nicht zuletzt auch unter Fürsorgeaspekten seinen Kollegen gegenüber-, schöne Grüße von mir. Kostet nichts. Traurig, dass man die Kollegen so im Stich lässt.
Soweit Sie die Geldnot anführen führt das völlig in die Irre. Berlin hat mehr Geld, als es eigentlich braucht. Berlin kann damit nicht umgehen. Sehen Sie sich die Einnahmeentwicklung des Haushalts in den letzten 10 Jahrern an. Sie werden sich wundern.
Wie Sie zugeben existieren einfache technische Möglichkeiten Autos aus der Distanz stillzulegen. Das ist besonders im städtischen Bereich ohne Alternative. Mir ist völlig egal, was das kostet. Auf der einen Seite steht Leben und körperliche Unversehrtheit, auf der anderen Seite der schnöde Mammon.
Wenn Sie Geld brauchen müssen Sie dem Haushalt gegenüber sprechfähig sein. Ich versuche, hier Totschlagsargumente zu liefern. Das ist Pro, nicht Kontra Polizei. Bringen Sie halt Ihren BfdH in die Puschen.
Muss es erst Tote geben?
@Asap
Ich habe jetzt wenig Lust, mit einem offenbar Blinden zu diskutieren?! Der Schutz von Unbeteiligten ist höchstes Gut, wie Sie meinem Posting unzweifelbar entnehmen können.Das Problem bleibt dennoch bestehen, denn der Schutz von Unbeteiligten betrifft auch das Problem, künftige Straftaten zu verhindern. Eventuell die schon kurz danach geplante, für die nämlich häufiger Autos geklaut und als Fluchtfahrzeuge präpariert werden.
Möglichkeiten, flüchtende Autos anzuhalten, gibt es einige. Die von Ihnen vorgestellten, ich belasse es mal bei einer hochgezogenen Augenbraue. Machen Sie sich diesbezüglich mal kundig, inwiefern diese wirklich als Alternativen anzuerkennen sind und in welche Richtung man solche Einsatzmittel bewerten müsste. Das ist mit Sicherheit keine Frage für den Haushaltsbeauftragten, der käme dann erst in Schritt 4-5 ins Spiel. Da sind jedoch noch einige Instanzen davor, u.a. Physiker, die sich klar zu den Vor -und Nachteilen äußern.
Schauen Sie, als Beispiel, in die von Ihnen angeführte USA. Auch dort gibts Verfolgungsfahrten, keine EPG. Woran das wohl liegen mag?
Da jede Verfolgungssituation anders ist, lässt sich dazu keine klare Handlungsanweisung erstellen. Es gibt lediglich Rahmenbedingungen, die man klären kann - und diese sind geklärt.
Der Deutsche neigt dazu, alles in Vorschriften zu packen. Das Leben aber wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. Es gibt Situationen, für die gibt es keine direkten Regeln, Anweisungen oder Handbücher. Ob Ihnen das paßt oder nicht.
JEDEN Flüchtigen einfach fahren zu lassen...darüber möchte ich gar nicht nachdenken!
bye
Ihre Beleidigung stecke ich weg, trifft mich nicht.
Axiome vertragen sich schlecht mit Glaubensfragen.
Ich habe wieder mal viel über die Polizei gelernt. Die Gewaltenteilung ist tatsächlich unabdingbar notwendig.
Justitia ist übrigens blind.
Das hat auch seinen guten Grund.
Welche genau meinen Sie?
Von welcher Beleidigung sprechen Sie denn???