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1. Weihnachtsfeiertag : Mehrere Einsätze für Feuerwehr und Polizei nach Bränden

Polizei und Feuerwehr mussten am ersten Weihnachtsfeiertag zu mehreren Einsätzen nach Bränden ausrücken.

Beim Brand eines vierstöckigen Wohnhaus in Köpenick ist in der Nacht zum Sonntag ein erheblicher Schaden entstanden. Wie die Polizei mitteilte, waren von dem Brand mehrere übereinanderliegende Wohnungen in dem Haus in der Griechischen Allee betroffen. Das Feuer hatte jeweils durch die Decke auf die darunter liegende Etage übergegriffen. Da in zwei der drei Wohnungen die Mieter nicht anwesend waren, musste die Feuerwehr die Wohnungstüren aufbrechen.

Die im Erdgeschoss befindlichen Gewerberäume wurden durch Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Bei dem Einsatz erlitt ein Feuerwehrmann durch einen Sturz leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Bewohner des Hauses kamen nicht zu Schaden. Ein Mieter hatte in seiner in der ersten Etage gelegenen Wohnung den Brandgeruch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Ebenfalls in Köpenick hatte am Samstagmorgen ein Anwohner in der Mühltaler Straße starken Brandgeruch aus der Wohnung seiner 80-jährigen Nachbarin bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Durch das Feuer wurden das Mobiliar und die Fensterrahmen im Wohnzimmer der Seniorin beschädigt. Die 80-Jährige kam mit einer Rauchvergiftung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine glimmende Zigarette den Brand verursacht haben.

Brandstifter am Werk

Am Samstagnachmittag zündeten Unbekannte einen im Treppenhaus eines Hauses in der Torstraße liegenden Papier- und Holzstapel an. Ein Mitarbeiter einer daneben liegenden Diskothek löschte kurz darauf das Feuer. Die Hausfassade wurde durch den Brand nicht beschädigt.

Vermutlich ein technischer Defekt eines Wasserkochers war die Ursache für ein Feuer in einer Wohnung in der Schöneberger Cheruskerstraße. Anwohner alarmierten die Feuerwehr, nachdem sie die Rauchschwaden aus der Wohnung einer 89-jährigen Frau austreten sahen. Rettungskräfte der Feuerwehr öffneten die Wohnung und brachten die Seniorin mit einer lebensgefährlichen Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Ein angezündeter Kunststoffblumenkasten war Auslöser eines Brandes in der Kreuzberger Oranienstraße. Unbekannte hatten den im Treppenflur stehenden Blumenkübel in Brand gesetzt und sich unerkannt entfernen können. Menschen wurden nicht verletzt.

In der Dieselstraße in Neukölln legten Unbekannte gegen 21.30 Uhr in einem Kellerverschlag eines Wohnhauses ein Feuer. Durch den Brand wurden ein daneben liegender Raum sowie die Kellerwände stark beschädigt. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. (Tsp)

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