Anklage : Betrügerische Kellner vor Gericht

Acht frühere Kellner haben ein Hotel-Restaurant um ihre Einnahmen erleichtert, seit Dienstag müssen sich nun zwei davon vor Gericht verantworten. Der Schaden beläuft sich auf 45.000 Euro.

BerlinSeit Dienstag werden zwei frühere Kellner eines Hotel-Restaurants wegen Betrugs beim Landgericht zur Verantwortung gezogen. In Kooperation mit sechs Kollegen sollen der 34-jährige und der 42-jährige Mann das Kassensystem manipuliert und die Abrechnungen zu ihren Gunsten verändert haben. Die Staatsanwaltschaft spricht in der Zeit von Juli 2002 bis November 2003 von einem Schaden von 45.000 Euro für das Hotel. Der 34-Jährige soll auf diese Weise 1300 Euro erbeutet haben, der ältere Kollege 2300 Euro.

Geteilte Beträge

Die Anklage lautet, dass die Kellner nur einen Teil der Tageseinnahmen in der Kasse verbucht haben und den Restbetrag nach Schichtende untereinander aufgeteilt haben. Gäste erhielten nur eine Zwischenabrechnung ohne Umsatzsteuer. Diese Zwischenrechnung wurde als "offen" bezeichnet, nachfolgende Bestellungen anderer Gäste wurden dort weitergeführt.
Im April wurden bereits die anderen sechs Kellner zu Bewährungsstrafen bis zu einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Das Verfahren war damals getrennt worden, weil die beiden nicht geständig machen. Auch bei diesem Prozessbeginn wollten sie keine Angaben machen. Am 18. November wird das Verfahren fotgesetzt. (bvdw/ddp)

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