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Polizei & Justiz : Anklage gegen Berliner Sexualstraftäter Uwe K.

Gegen den mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter Uwe K. ist jetzt Anklage erhoben worden. Bis zu 14 Jahre Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung drohen dem 45-Jährigen, der als notorischer Wiederholungstäter gilt.

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Gegen den Sexualstraftäter Uwe K. ist nach Tagesspiegel-Informationen jetzt Anklage erhoben worden. Die Staatsanwaltschaft plädiert vor dem Landgericht Berlin für eine Verurteilung des einschlägig vorbestraften 45-Jährigen wegen sexueller Nötigung, sexuellem Missbrauchs von Minderjährigen und Verstößen gegen die Weisungen der Führungsaufsicht. „Wird er verurteilt, kann allein das für 14 Jahre Knast reichen“, sagten Justizmitarbeiter dem Tagesspiegel. Da K. als notorischer Wiederholungstäter gilt, wird die Staatsanwaltschaft zusätzlich Sicherungsverwahrung beantragen. Es wird damit gerechnet, dass der Verdächtige im Falle eines Schuldspruchs sein Leben nicht mehr in Freiheit verbringen können wird. Ob und wie genau sich der schon mal 1995 verurteilte Vergewaltiger in der Untersuchungshaft zu den Anschuldigungen geäußert hat, ist nicht bekannt.

K. muss derzeit im Moabiter Gefängnis besonders geschützt werden, weil er mehrfach von anderen Häftlingen bedroht worden ist. Uwe K . war vor drei Monaten festgenommen worden, er saß schon zwischen 1995 und 2007 in Brandenburg im Gefängnis. Nach seiner Entlassung wurde K. oft mehrere Tage hintereinander von Beamten observiert, da er als rückfallgefährdet gilt. Kinder durfte der Ex-Häftling nicht beherbergen, Jobs in Jugendclubs waren ihm verboten worden. 2008 haben Polizeibeobachter offenbar erste Hinweise auf einen Rückfall, für eine erneute Festnahme hatte es aber nicht gereicht. K. soll sich wenig später an zwei Spandauer Mädchen vergangen haben.

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