Ausgebremst : Boxer Abraham kommt erneut vor Gericht

Der Boxer Arthur Abraham muss sich erneut vor Gericht verantworten. Er wird beschuldigt, einen Fahrschulwagen ausgebremst zu haben.

Kerstin Gehrke
Im Boxring beherrscht Arthur Abraham die Regeln der Kunst. Im Straßenverkehr verstößt er gerne mal gegen die Ordnung.
Im Boxring beherrscht Arthur Abraham die Regeln der Kunst. Im Straßenverkehr verstößt er gerne mal gegen die Ordnung.Foto: dpa

Auf Profiboxer Arthur Abraham kommt erneut ein Prozess um Nötigung im Straßenverkehr durch ein Ausbremsen zu. Als ein Fahrschulwagen an einer Ampel nur schleppend anfuhr, habe er erst gehupt, sich dann vor das Auto gesetzt und gebremst, bis beide zum Stillstand kamen. Gegenüber dem Fahrlehrer habe er bei dem Vorfall am 4. Februar in Charlottenburg erklärt: „Was fahrt ihr auch so langsam!“ Im Zusammenhang mit dem Verfahren wurde dem 33-jährigen Boxer im Juni vorläufig die Fahrerlaubnis entzogen. Zum Prozess soll es nach jetzigen Planungen am 20. September kommen.

Erst Anfang August hatte Abraham eine Strafe von 750 Euro erhalten, weil er im Oktober 2011 in Wedding einen Volvo-Fahrer ausgebremst hatte.

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