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Autobahndreieck Nuthetal : Explosionsgefahr nach schwerem Unfall mit Gefahrgut-LKW gebannt

Bei einem LKW-Unfall starb am Montag ein Fahrer. Der Unfallort hinter dem Autobahndreieck Nuthetal wurde großräumig gesperrt, weil eine explosive Flüssigkeit auslief.

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Foto: dpa/Archiv
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Am Montagvormittag ist ein LKW-Fahrer mit Sattelauflieger aus Niedersachsen auf der A10 kurz hinter dem Autobahndreieck Nuthetal bei Michendorf tödlich verunglückt, als er an einem Stauende in einen stehenden Lastwagen mit Gefahrgutanhänger aus Litauen fuhr. Der andere Fahrer wurde ebenfalls schwer verletzt.

Bei dem Aufprall wurde der Gefahrgutanhänger beschädigt. Laut Polizei war dabei 50 Kilogramm der explosiven Flüssigkeit Ethylacetat ausgetreten. Eine Gefährdung gab es nur in unmittelbarere Nähe des Unfallortes, sagte die Polizei. Ein anderer Lastwagenfahrer klagte über Übelkeit, nachdem er am Unfallort Erste Hilfe leistete. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei hatte das gesamte Autobahndreieck Nuthetal und die entsprechenden Zufahrten der A10 sowie A115 ab 10.40 Uhr gesperrt. Umleitungen wurden eingerichtet. Autofahrer mussten das Gebiet weiträumig umfahren und gegebenenfalls auf den nördlichen Berliner Ring ausweichen. Die Polizei berichtete, dass Autofahrer zwei Stunden im Stau standen. Gegen 16 Uhr wurde eine Richtung wieder freigegeben.

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