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Autobahnkreuz Schöneberg : Tödlicher Unfall auf der A 103 - Unfallstelle wieder frei

Ein Mann ist am Donnerstagnachmittag auf der A 103 mit seinem BMW gegen einen Spurteiler am Kreuz Schöneberg gerast. Er starb auf der Autobahn. Die Unfallstelle war fast einen ganzen Tag lang gesperrt.

Das Auto landete auf der Leitplanke. Dem Fahrer war nicht mehr zu helfen. Foto: Berliner Feuerwehr
Das Auto landete auf der Leitplanke. Dem Fahrer war nicht mehr zu helfen.Foto: Berliner Feuerwehr

Auf der Autobahn 103 kurz vor dem Abzweig zur A 100 ist ein Autofahrer am Donnerstagnachmittag gegen 15.40 Uhr tödlich verunglückt. Der 49-jährige Berliner war Richtung Tempelhof unterwegs. Er raste frontal gegen einen sogenannten Fahrbahnteiler, wie die Feuerwehr mitteilte. Der weiße BMW wurde durch die massive Konstruktion aufgeschlitzt, der Fahrer eingeklemmt. Die Notärztin konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Die Polizei spricht von einem ungewöhnlichen "Alleinunfall", also ohne die Beteiligung eines weiteren Fahrzeugs. Der Mann wollte zunächst nach rechts zur A 100 abbiegen, schwenkte dann aber Richtung Schöneberg um, überfuhr ein Verkehrszeichen und prallte gegen die Leitplanke. Um das Unfallauto zu bergen, mussten Teile der Leitplankenkonstruktion getrennt und demontiert werden.

Am Freitagmorgen teilte die Verkehrsverwaltung mit, dass die Abfahrten von der A103 aus Steglitz auf die A 100 (Stadtring) in Richtung Wedding und in Richtung Neukölln gesperrt bleiben. Drei Firmen waren an der Unfallstelle im Einsatz, um Öllachen zu entfernen und die Leitplanke zu ersetzen. Auf der A 103 bildeten sich Rückstaus bis nach Steglitz hinein. Gegen 15 Uhr am Freitagnachmittag wurden die Abfahrten wieder frei gegeben: Fast 24 Stunden nachdem sich der Unfall ereignet hatte.

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