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Bergungseinsatz in Berlin-Mitte : Leiche trieb im Kupfergraben

Unter der Schloßbrücke nahe dem Pergamonmuseum in Berlin-Mitte hat die Feuerwehr eine Leiche aus dem Kupfergraben gezogen. Es handelt sich um einen 52 Jahre alten Mann, der seit Januar vermisst wurde.

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Polizisten und Bergungskräfte am Fundort in Berlin-Mitte.
Polizisten und Bergungskräfte am Fundort in Berlin-Mitte.Foto: dpa

Der leblose Körper trieb laut Feuerwehr gegen 12 Uhr unter der Schloßbrücke nahe dem Pergamonmuseum in Berlin-Mitte. Die Rettungskräfte kamen per Boot und Korbtrage und bargen die Leiche. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen Mann, der seit Januar vermisst wurde. Die Leiche wurde in die Gerichtsmedizin gebracht. Nach ersten Untersuchungen deutet nichts auf ein Fremdverschulden hin.

Der Fundort liegt direkt an der von zahlreichen Touristen besuchten Museumsinsel. Polizisten hatten den toten Körper gegen 10.30 Uhr im Spreekanal an der Schlossbrücke, der Verlängerung des Boulevards Unter den Linden, entdeckt. Der Spreekanal ist ein Seitenarm der Spree, der die Museumsinsel westlich umfließt. Die Leiche trieb dann weiter spreeabwärts und wurde auf Höhe der Straße Am Kupfergraben geborgen.

Vor zwei Jahren, im April 2012, sahen Touristen eine Wasserleiche fast an der gleichen Stelle treiben. Die Identität der Frau konnte nicht geklärt werden. (mit dpa)

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