Berlin-Charlottenburg : Festnahme nach Sprung in den Kanal

Zwei mutmaßliche Straftäter wurden Sonntagnacht nach einer Verfolgungsfahrt in Charlottenburg festgenommen. Eine dritte Person konnte unerkannt entkommen.

Foto: dpa/Archiv
Foto: dpa/Archiv

Zwei mutmaßliche Straftäter wurden Sonntagnacht nach einer Verfolgungsfahrt in Charlottenburg festgenommen. Gegen 3.50 Uhr waren Zivilfahnder in Westend auf drei Personen aufmerksam geworden, die sich auffällig verhielten und dann mit einem VW-Transporter davonfuhren. Die Fahnder versuchten auf der A 100 in Höhe der Ausfahrt Jakob-Kaiser-Platz das Auto anzuhalten, um die Personen zu überprüfen. Der Fahrer ignorierte die Stoppzeichen und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über den Jakob-Kaiser-Platz und den Tegeler Weg in Richtung Lise-Meitner-Straße. Dabei wurden mehrere rote Ampeln missachtet. Am S-Bahnhof Jungfernheide fuhren die Verdächtigen in einen Schotterweg, der in einer Sackgasse am Charlottenburger Verbindungskanal endete. Die Polizisten beobachteten, wie drei Personen den Fluchtwagen verließen.

Einer sprang in das Wasser und schwamm zum gegenüberliegenden Ufer, während ein 37-jähriger Mann in der Nähe des Fahrzeugs festgenommen wurde. Kollegen nahmen den 41-jährigen Schwimmer am Neuen Ufer fest und ließen ihn leicht unterkühlt zunächst mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus bringen. Die dritte Person konnte unerkannt entkommen. Der Wagen wurde sichergestellt. In ihm wurden mehrere hochwertige Arbeitsgeräte entdeckt, die vermutlich aus Straftaten stammen dürften. Gegen den 41-Jährigen lag außerdem noch ein Haftbefehl zu einer anderen Straftat vor.

 

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben