Berlin-Charlottenburg : Raubüberfall auf Juwelier am Ku'damm

Am Dienstag wurde ein Juwelier am Kurfürstendamm von Maskierten überfallen. Sie raubten Schmuck und flohen in einem gestohlenen Porsche.

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Die Vitrine des Juweliergeschäfts wurde zertrümmert und Schmuck gestohlen. Das Bild stammt von einem Einbruch auf ein Juweliergeschäft in der Wilmersdorfer Straße 2013.
Die Vitrine des Juweliergeschäfts wurde zertrümmert und Schmuck gestohlen. Das Bild stammt von einem Einbruch auf ein...Foto: picture alliance / dpa

Am Dienstagmittag haben mehrere maskierte Männer ein Juweliergeschäft in Charlottenburg überfallen. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen gab sich einer Täter als Kunde aus und klingelte bei dem Geschäft am Kurfürstendamm gegen 12.20 Uhr. Als ein Mitarbeiter die Eingangstür öffnete, soll der Unbekannte sofort versucht haben, den Angestellten zu überwältigen, was zunächst nicht gelungen sei. An der Tür, die zwischenzeitlich zugefallen war, sollen sich dann zwei Mittäter zu schaffen gemacht haben. Den beiden ist es gelungen, die Tür gewaltsam zu öffnen und in den Laden einzudringen.

Der Angestellte wurde geschlagen, die Vitrine zertrümmert

Während einer der Täter den 39-jährigen Angestellten mit Reizgas besprüht, auf ihn eingeschlagen und eingetreten haben soll, habe ein Komplize eine Ausstellungsvitrine mit einem Hammer eingeschlagen. Die Täter erbeuteten aus der Vitrine hochwertigen Schmuck und teure Uhren, flüchteten aus dem Geschäft und sollen dann in einem schwarzen Porsche Panamera, der offensichtlich von einem vierten Mittäter gefahren wurde, in Richtung Knesebeckstraße gefahren sein.

Die Fluchtautos waren gestohlen, die Polizei bittet um Hilfe

Die Kennzeichen an dem Fahrzeug, die von Zeugen abgelesen werden konnten, waren als gestohlen gemeldet. Sie sollen in der Nacht zu Dienstag oder gestern Vormittag von einem Suzuki Wagon in der Charlottenburger Rönnestraße gestohlen worden sein.

Zeugen, die zu den fraglichen Zeiten am Kurfürstendamm oder in der Rönnestraße Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich mit dem 1. Raubkommissariat beim Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 030/4664-944 113, in Verbindung zu setzten.

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