Berlin-Charlottenburg : Sieben gegen Einen auf dem S-Bahnhof Jungfernheide

Weil er ein Mädchen angeschaut haben soll, wurde ein 20-Jähriger am Dienstagabend auf dem S-Bahnhof Jungfernheide von sieben Jugendlichen umringt, geschlagen und beraubt.

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Die Berliner Polizei (Symbolbild).
Die Berliner Polizei (Symbolbild).Foto: dpa

Eine siebenköpfige Gruppe Jugendlicher hat einen jungen Mann am Dienstag gegen 21 Uhr auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Jungfernheide in Charlottenburg angegriffen. Sie warfen dem jungen Mann vor, ein Mädchen aus der Gruppe laut Polizei "angemacht" zu haben. Die Gruppe umringte ihr Opfer, dann wurde der 20-Jährige mit Faustschlägen traktiert. Einer der Schläger raubte dem 20-Jährigen auch noch das Telefon, als es im Handgemenge auf den Boden fiel.

Ein Ladenbesitzer bemerkte den Angriff und kam dem 20-Jährigen zur Hilfe. Er forderte die Schläger auf, von ihrem Opfer abzulassen. Während der Ladenbesitzer auf die Schläger einredete, brachte sich der 20-Jährige in Sicherheit und rief die Polizei. Als die Beamten eintrafen, waren die Schläger aber bereits geflüchtet. Der 20-Jährige musste seine Gesichtsblessuren ambulant in einem Krankenhaus behandeln lassen.

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