Berlin-Charlottenburg : Zeugensuche nach Einbruch in Sparkasse

Nach dem Schließfachraub in einer Charlottenburger Sparkasse am Dienstag sucht die Polizei nun nach Zeugen. Die Einbrecher waren unerkannt entkommen.

Angie Pohlers, Timo Kather
Ein Polizeiwagen im Einsatz. (Symbolbild) Foto: dpa/Archiv
Ein Polizeiwagen im Einsatz. (Symbolbild)Foto: dpa/Archiv

Ein weiteres Mal wurden Bankschließfächer ausgeräumt, ein weiteres Mal tappt die Polizei im Dunkeln: Unbekannte waren am Dienstagmittag gegen 12.30 in den Tresorraum einer Sparkasse in der Charlottenburger Otto-Suhr-Allee eingedrungen. Sie plünderten 21 Schließfächer und entkamen unerkannt mit ihrer Beute. Weil es in dem Tresor rund 1000 Fächer gibt, vermuten die Beamten, dass die Täter entweder gezielt vorgingen oder gestört wurden. Dafür spricht, dass sie - möglicherweise in Eile - einen geringen Teil der Beute auf der Flucht verloren haben. Sie sollen nach dem Diebstahl die Otto-Suhr-Allee in Höhe des Rathauses Charlottenburg überquert haben. Wer die Diebe sind und wie sie es geschafft haben, während der Geschäftszeiten unbemerkt zu den Schließfächern vorzudringen, versucht die Polizei nun zu ermitteln.

Dazu werden auch Zeugen gesucht, die Hinweise liefern können. Die Einbrecher sollen etwa 25 bis 30 Jahre alt sein, etwa 1,80 Meter groß und schlank - außerdem hatten sie eine auffällige rot-schwarze Reisetasche bei sich.

Nach Angaben der Sparkasse sind insgesamt 17 Kunden von dem Einbruch betroffen. Die meisten seien bereits über den Vorfall informiert worden, sagte eine Sprecherin. Erst letzten Oktober war eine Sparkasse in Mariendorf zum Ziel von Einbrechern geworden; damals hatten die Täter mehr als 100 Schließfächer ausgeräumt. Seit Februar sitzt ein Verdächtiger in Haft. Beim berühmten Tunnelraub in Steglitz waren im Januar 2013 sogar mehr als 300 Schließfächer einer Volksbankfiliale geplündert worden - die Täter sind bis heute nicht gefasst.

Hinweise zur Tat und zu den Unbekannten nimmt das Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm 12 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 – 944 320 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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