Berlin : Drei Raubüberfälle auf Geschäfte

Drei Raubüberfälle auf Geschäfte gab es nach Polizeiangaben am Donnerstagabend. Es traf es einen Juwelier, einen Spätkauf und eine Apotheke.

Foto: dpa/Patrick Pleul
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Gleich drei Raubüberfälle gab es am Donnerstagabend in Berlin, in Steglitz, Schöneberg und Niederschönhausen:

Eine Apotheke in Steglitz wurde gegen 18.45 Uhr überfallen. Ein Mann betrat das Geschäft in der Albrechtstraße und fragte eine Angestellte nach frei verkäuflichen Medikamenten. Nachdem die 50-Jährige Arzneimittel auf die Theke gelegt hatte, soll der Unbekannte eine Schusswaffe aus seinem Rucksack geholt, die Mitarbeiterin damit bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem sie dem Räuber das Geld gegeben hatte, flüchtete er mit der Beute. Die Angestellte und zwei Kollegen sowie zwei Kunden wurden nicht verletzt.


Mit Reizgas hat eine Frau in der zwei Räuber in Schöneberg in die Flucht geschlagen. Nach Polizeiangaben hätten gegen 22.20 Uhr zwei Männer, die sich Kapuzen über die Köpfe gezogen hatten, den Spätkauf in der Alvenslebenstraße betreten. Während ein Verdächtiger die Eingangstür schloss, ging sein Komplize zum Verkaufstresen, habe die 50-Jährige mit einer Schusswaffe bedroht und Geld sowie Zigaretten gefordert. Als der Räuber in die offen stehende Kasse griff und Geld entnahm, sprühte die Frau mit Reizgas in Richtung des Bewaffneten. Dieser ergriff daraufhin mit seinem Komplizen und Beute die Flucht. Die 50-Jährige erlitt leichte Augenreizungen, musste jedoch nicht behandelt werden. Die Ermittlungen zu dem Räuber-Duo dauern an.

Unbekannte haben zudem einen Juwelier in Niederschönhausen überfallen. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei betrat ein maskiertes Trio gegen 18.30 Uhr das Geschäft in der Dietzgenstraße, woraufhin sich der 44-jährige Mitarbeiter in einen Hinterraum flüchtete. Die Räuber zerschlugen das Glas mehrerer Vitrinen und entwendeten den darin ausgestellten Schmuck. Anschließend verließen die Kriminellen das Geschäft, flüchteten in Richtung Altenberger Weg und fuhren mit einem bereitstehenden Fluchtwagen davon. Der Angestellte wurde nicht verletzt. (Tsp)

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