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Berlin-Friedrichsfelde : Bankräuber nahm nur Münzen mit

Ein maskierter Mann hat am Dienstagvormittag die Sparkasse in Friedrichsfelde überfallen. Er hatte eine Pistole dabei und ist noch auf der Flucht. Besonders hoch kann die Beute jedoch nicht gewesen sein - er nahm nur Münzgeld mit.

Die Sparkasse in der Sediner Straße in Friedrichsfelde wurde am heutigen Dienstagvormittag überfallen. Wie die Polizei mitteilte, betrat gegen 10.15 Uhr ein Mann die Bank, dessen Gesicht eine hautfarbene Latexmaske verdeckte. Er war mit einer Pistole bewaffnet, bedrohte eine Angestellte sowie mehrere Kunden und verlangte nach Geld. Der Mann wirkte Zeugenaussagen zufolge eher jung. Er begab sich hinter den Banktresen und füllte Münzgeld in eine mitgebrachte Plastiktüte, dann flüchtete er über einen Zaun und die nahe gelegenen S-Bahn-Gleise. Mit zwei Hubschraubern und Polizeihunden suchte die Polizei nach dem Mann, bisher allerdings erfolglos.

Über die Höhe der Beute macht die Polizei wie gewöhnlich keine Angaben - sie kann jedoch nicht sehr hoch gewesen sein, in Anbetracht der Tatsache, dass der Mann nur Münzen mit nahm.

Die Überfallenen erlitten zum Teil einen Schock, blieben aber körperlich unverletzt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen und fahndet jetzt nach dem flüchtigen Mann.

Es ist der zweite Überfall auf eine Berliner Sparkasse innerhalb von acht Tagen: Erst am vergangenen Montag wurde die Sparkasse am Alexanderplatz Opfer eines Überfalls. Die Polizei hat in dem Fall mittlerweile ein Bild und eine Beschreibung des Räubers veröffentlicht.

stb

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