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Berlin-Friedrichshain : Entwarnung nach Bombenalarm

Nach Einsätzen Unter den Linden und am Postbahnhof wegen verdächtiger Gegenstände sind alle Sperrungen wieder aufgehoben

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Foto: dpa/Patrick Pleul

In Berlin ist es am Mittwoch zu mehreren Einsätzen wegen verdächtiger Gegenstände gekommen. Am Mittwochnachmittag wurde die Straße Unter den Linden gesperrt - zwischen Friedrichstraße und Mittelstraße. Der BVG-Verkehr wurde umgeleitet; die Polizei berichtete von einem verdächtigen Rucksack, der vor einem Telefongeschäft Unter den Linden abgestellt worden war. Der Einsatz lief von 15.30 Uhr bis kurz vor 17 Uhr. Die Menschen in den umliegenden Büros mussten diese kurzzeitig verlassen. In dem Rucksack wurden nur Kleidungsstücke gefunden.

Der Postbahnhof am Ostbahnhof war am Nachmittag ebenfalls wegen eines "verdächtigen Gegenstands" geräumt worden. In dem 3000 Quadratmeter großen Gebäude fand an diesem Tage eigentlich die Karrieremesse "Made in Berlin" statt. Laut Polizei war ein Koffer im Gebäude der Grund für die Räumung - der Verdacht bestand, dass eine Bombe darin ist. Die Kriminaltechniker untersuchten den Koffer, fanden aber nur technische Geräte.

Der Verkehr auf der U-Bahnlinie U7 war am Mittwoch ebenfalls kurz unterbrochen, wurde aber schnell wieder freigegeben. Ein herumstehender Rucksack hatte Verdacht erregt. Die U-Bahn fuhr aber schnell wieder ganz normal.

Seit den Anschlägen von Paris am Freitag, dem 13. November verzeichnen Sicherheitsbehörden eine gestiegene Nervosität. Ständig wird die Polizei zu verdächtigen Gegenständen gerufen. Meist stellen sich die Sorgen als unberechtigt heraus.

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