Berlin-Friedrichshain/Oberschöneweide : Imbissräuber scheitern an Angestellten

Riskant, aber erfolgreich: In der Nacht zu Freitag sind zwei bewaffnete Raubüberfälle auf Asia-Imbisse gescheitert, weil die Angestellten kein Geld herausgaben. Die Täter, die jeweils zu zweit unterwegs waren, mussten ohne Beute flüchten.

Der erste Überfall ereignete sich laut Polizei gegen 21 Uhr in der Boxhagener Straße. Ein maskierter Mann betrat einen Asia-Imbiss, drohte einer 30-jährigen Angestellten und einem 26-jährigen Gast mit einer Schusswaffe und forderte Geld aus der Registrierkasse. Ein Komplize sicherte derweil den Eingang zum Imbiss ab. Laut Polizei erklärte die Angestellte dem Räuber, keinen Schlüssel für die Registrierkasse zu haben und deshalb auch kein Bargeld herausgeben zu können. Ob dies tatsächlich der Fall war oder die Angestellte nur bluffte, ist unklar - auf jeden Fall brach der Räuber daraufhin den Überfall ab. Zusammen mit seinem Komplizen flüchtete er ohne Beute in Richtung Neue Bahnhofstraße. Die Angestellte und der 26-jährige Gast blieben unverletzt.

Der zweite erfolglose Überfall fand gegen 22.30 Uhr in der Wilhelminenhofstraße statt. Auch hier war ein Asia-Imbiss das Ziel von zwei Räubern. Während eine Frau vor dem Eingang aufpasste, betrat ihr Komplize mit einer Schusswaffe den Imbiss und forderte Geld. Doch der 49-jährige Imbissbesitzer und seine 44-jährige Angestellte weigerten sich, das Geld herauszugeben. Daraufhin entschloss sich der verhinderte Räuber zur Flucht; zusammen mit seiner Komplizin verschwand er in Richtung Firlstraße. Die Überfallenen blieben unverletzt.

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben