Berlin-Friedrichshain : Polizei "rettete" Puppe von Eisscholle

Bizarrer Einsatz auf der Spree in Berlin-Friedrichshain: Passanten sahen einen Körper auf einer Eisscholle treiben. Doch es war nur eine menschengroße Puppe.

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Foto: dpa/Patrick Pleul
Foto: dpa/Patrick Pleul

Eine Puppe auf dem Eis löste Sonnabendmorgen einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr in Berlin-Friedrichshain aus. Kurz nach 6 Uhr meldeten Anwohner, dass sie in der Dunkelheit in Höhe der Schillingbrücke die Umrisse eines menschlichen Körpers auf einer Eisscholle in der Spree treibend gesehen hatten. Alarmierte Polizisten und Feuerwehrleute stellten nach einigen Minuten fest, dass es sich um eine voll bekleidete, menschengroße Puppe handelte, die auf der Eisscholle lag. Da es den eingesetzten Beamten nicht gelang die Puppe zu bergen wurde die Wasserschutzpolizei angefordert, die mit einem speziell für die Eisrettung ausgerüstetem Fahrzeug anrücken musste. Den Polizisten gelang es mit einem an einem 25 Meter langen Seil befestigten Anker, die Puppe von Land aus zu bergen. Um weitere Alarmierungen von speziell ausgerüsteten Einsatzkräften der Polizei und der Feuerwehr zu vermeiden, die dadurch eventuell bei einem echten Notfall nicht rechtzeitig zur Stelle hätten sein können, war es notwendig die Bergung durchzuführen, begründete das Präsidium den Einsatz.

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