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Berlin-Frohnau : Polizei prüft nach Bankraub ausgebrannte Autos in Moabit

Bewaffnete Männer haben am Dienstag die Volksbank am Ludolfingerplatz in Frohnau überfallen. Sie fesselten fünf Angestellte und flüchteten mit ihrer Beute.

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Die Berliner Polizei im Einsatz.
Die Berliner Polizei im Einsatz.Foto: dpa/Archiv

Großeinsatz der Polizei im Reinickendorfer Ortsteil Frohnau: Etwa vier bewaffnete Männer haben am Ludolfingerplatz die Filiale der Volksbank überfallen. Sie warteten vor Öffnung der Filiale um 10 Uhr im Vorraum der Bank und passten das eintreffende Personal ab. Sie bedrohten die fünf Angestellten mit Schusswaffen und ließen sich in das Untergeschoss führen. Dort brachen sie mehrere Kundenschließfächer auf. Das Personal ließen sie gefesselt, aber äußerlich unverletzt zurück. Sanitäter der Feuerwehr kümmerten sich um die unter Schock stehenden Angestellten.

Die Polizei riegelte die Filiale am S-Bahnhof über Stunden ab. Wie die Täter flüchteten, ist unklar. Unter der Eisenbahnbrücke in der Cuxhavener Straße in Tiergarten brannten Dienstagabend derweil zwei Autos. Die Polizei prüft nun, ob diese den Tätern als Fluchtautos gedient hatten. Donnerstagfrüh lagen dazu noch keine Ergebnisse vor.

Schaden wahrscheinlich sehr hoch

Die Volksbank richtete unterdessen eine Beratungsstelle ein, an die sich betroffene Schließfachkunden wenden können, um den jeweiligen Schaden zu klären. Die Polizei macht keine Angaben zur Höhe der Beute. Da Kunden der Bank gegenüber keine Angaben zur Höhe der Beute machen, lässt sich das auch nur schwer ermitteln.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der klassischen Banküberfälle wegen immer besserer Sicherungssysteme deutlich zurückgegangen. Dies gilt vor allem für den Tresorraum der Bank. Dieser ist meist mit einem Zeitschloss gesichert, das auch vom Personal nicht geöffnet werden kann. Das wissen die Täter.

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