Berlin-Grunewald : Sicherungsposten am S-Bahnhof von Regionalzug erfasst und getötet

Am Mittwochvormittag wurden zwei Bahnarbeiter am S-Bahnhof Grunewald von einem Regionalzug erfasst - ein Mann wurde getötet, ein zweiter wurde schwer verletzt.

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S-Bahnhof Grunewald. Hier in der Nähe geschah das Unglück.
S-Bahnhof Grunewald. Hier in der Nähe geschah das Unglück.Foto: dpa

Die Männer waren am Mittwochvormittag mit Vermessungsarbeiten am S-Bahnhof Grunewald beschäftigt. Nach Angaben der Bundespolizei waren die Männer keine Angestellten der Deutschen Bahn, sondern arbeiteten bei einer Firma, die mit der Vermessung des Geländes beauftragt worden war.

Gegen 9.45 Uhr wurden zwei der Männer auf dem Gleis für den Regionalverkehr kurz hinter dem S-Bahnhof von einem Zug erfasst. Dieser war vom Bahnhof Friedrichstraße in Richtung Potsdam unterwegs. "Einer der Männer wurde tödlich verletzt, ein zweiter erlitt ebenfalls Verletzungen. Zwei weitere Mitarbeiter stehen unter Schock", erklärte ein Bahnsprecher. Nach Angaben der Bundespolizei wurde der Verletzte mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus gebracht. Er soll nicht in Lebensgefahr schweben.

Nach Angaben des Bahnsprechers war der tödlich Verletzte als Sicherungsposten eingeteilt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Zum Zeitpunkt der Unfall hielten sich laut Bundespolizei etwa 120 Reisende in dem Zug auf. Nach dem Unfall rollte der Unglückszug weiter bis zum S-Bahnhof Wannsee und wurde dort ausgesetzt. Wegen der Bergungsarbeiten war die Strecke bis etwa 11.45 Uhr gesperrt, mittlerweile rollen die Züge wieder.

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